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Krankenhaus Nicht lösbar

Salzdahlumer Str. 90, 38126 Braunschweig, Deutschland (52.23734,10.544944)
06.12.2017, 17:53 | Gemeldet durch: linz1967

Ich muss mich mal ganz stark über unser Krankenhaussystem hier in Braunschweig aufregen. Mein Vater ist gestern am 05.12.17 um ca. 7.10 Uhr morgens mit dem Krankenwagen in die Salzdahlumer Strasse gebracht worden und kam dort in die Notaufnahme. Was ja auch in Ordnung ist. Aber was absolut nicht in Ordnung ist, das ein Mensch der sowieso totkrank ist und vom Gewicht her nur noch 50 kg wiegt und sowieso nichts zuzusetzen hat insgesamt knapp 36 Stunden in der Notaufnahme verbringt ohne einmal ein warmes Essen zu bekommen. Da wird einem nur geantwortet das hier kein Essen ausgegeben wird. Nach Anfrage an eine Schwester dort, hat sie im wenigstens etwas Weissbrot mit Wurst angeboten, was mein Vater auch dankend angenommen. Klar normalerweise ist die Notaufnahme nur übergangsweise. Der zuständige Arzt hatte gestern vormittag schon ein Bett “Beantragt” damit mein Vater auf Normalstation verlegt werden kann. Es kann doch nicht sein das man so lange auf ein freies Bett warten muss. Die zuständigen für die Krankenhäuser hätten sich wohl vor der Schliessung des St. Vinzenz Krankenhauses mal einen Kopf darüber machen müssen ob überhaupt genügend Betten in den Anderen Krankenhäusern vorhanden sind, zumal mein Vater seine Krankheit (COPD IV) nur in höchstens 2 bestimmten Krankenhaus behandelt werden kann, da diese auf Lungenkrankheiten spezalisiert sind. Ich hoffe echt für die Zukunft das sich diese Situation bald ändern wird.

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7 Kommentare

  1. 06. Dezember 2017
    20:12
    Redakteurin Cornelia Steiner

    Liebe Leser! Das Beschwerdemanagement des Klinikums erreichen Sie telefonisch unter (0531) 595-2050 montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr (außerhalb der Hotline-Zeiten ist laut dem Klinikum ein Anrufbeantworter geschaltet und ein Rückruf wird garantiert). Sie können auch eine E-Mail schreiben: ideen-beschwerden@klinikum-braunschweig.de.
    Nur eine inhaltliche Anmerkung zur Klarstellung: Das St.-Vinzenz-Krankenhaus wurde nicht von irgendeinem Außenstehenden geschlossen, sondern der Betreiber, also die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul in Hildesheim, hat den Standort von sich aus geschlossen. Herzliche Grüße, Cornelia Steiner.

  2. 07. Dezember 2017
    11:51
    Frau Steiner hat richtig geantwortet!

    Auch hier hat Frau Steiner vorbildlich geantwortet. Da Medizinische Belange hier nicht veröffentlicht werden sollten, wird gleich auf die entsprechende Beschwerdestelle verwiesen. Dahin kann sich der Melder direkt mit seinem Anliegen wenden.
    Auch die „Anmerkung zur Klarstellung“ ist treffend. Somit wird gleich entstehenden Gerüchten entgegengewirkt.
    Mehr kann die Zeitung in diesem Fall nicht unternehmen.
    Vielen Dank!

  3. 08. Dezember 2017
    18:16
    derstudent

    Aus dem Aufreger geht doch hervor, dass sich der Melder zumindest bei der zuständigen Schwester beschwert hat, die keine vernünftige Antwort parat hatte. Natürlich sollte sich der Melder auch bei der Beschwerdehotline melden… aber mal ehrlich, welche Beschwerdehotline hilft denn tatsächlich?!
    Zumindest zum Krankenhaus in Salzgitter habe ich allein schon auf dieser Plattform so viele berechtigte Beschwerden, dass es für eine investigative Zeitung auf jeden Fall genug Anlass geben sollte, dort mal etwas nachzuforschen. Und in dem Zuge würde es sich ja anbieten, auch mal andere Krankenhäuser in der Region zu untersuchen. Schließlich ist es sowieso ein offenes Geheimnis, dass in privaten Krankenhäusern gerne mal an allem Wichtigen gespart wird, um den Gewinn zu maximieren.
    Aber dieses Thema ist für soneine kleine Lokalzeitung wohl eine Nummer zu groß.
    Der investigative Journalismus stirbt wohl leider wirklich langsam aus…

  4. 09. Dezember 2017
    08:45
    Iiiiiiiih

    *Der Kommentar wurde wegen des Verstoßes gegen die Kommentarregeln gelöscht. Bitte diskutieren Sie zum Thema des Aufregers. Die Redaktion*

  5. 11. Dezember 2017
    02:13
    Blinder von der Post

    Es ist hier eine Schande, wie hier mit Patienten umgegangen wird.

  6. 11. Dezember 2017
    11:47
    Schweigepflicht

    „…welche Beschwerdehotline hilft denn tatsächlich?!“

    Wenn eine schriftliche Beschwerde eingeht, oder zumindest telefonisch an einer offiziellen Beschwerdestelle, wo die Beschwerde auch schriftlich festgehalten wird, wird zumindest immer versucht, der Sache auch nachzugehen. Natürlich erhält der Beschwerdeführer nur selten eine zufriedenstellende Antwort. Interne Schwachstellen werden nicht nach außen getragen. Auch lässt sich im Nachhinein nichts mehr ändern.

    Krankenhäuser sind oft nach ISO 9000 ff. Zertifiziert. Das heißt es gibt innerhalb des vorgeschriebenen Qualitätsmanagement auch gewisse Richtlinien und Vorgehensweisen, wie mit den Beschwerden umgegangen wird. Über solche Beschwerden werden auch Listen und Statistiken geführt und versucht, besondere Ausreißer oder die Anzahl von Beschwerden insgesamt zu verbessern.

    Nur wenn man sich an die offiziellen Stellen wendet (die Krankenschwester ist keine offizielle Stelle, es sei denn sie erfasst die Beschwerde schriftlich und leitet sie weiter), werden diese erfasst und können beseitigt werden. Wenn man sich nicht dort meldet, erfährt die Beschwerdestelle auch nichts von dem Missstand und kann nicht reagieren. Vereinzelte Beschwerden werden oft als Einzelfall abgetan und können bei der Berücksichtigung / Behebung nur eine geringere Priorität erhalten.

    Folglich sollte sich der Melder unbedingt an die Beschwerdestelle wenden. Auch wenn ihm hier im Nachhinein nicht direkt geholfen werden kann.

    Die Zeitung kann hierbei nichts unternehmen, da sie die Anzahl der tatsächlichen Beschwerden und deren Inhalt nicht kennt (Schweigepflicht des Personals). Außerdem hat sie keinen Einfluss auf die Prozesse in einem Krankenhaus und kann nichts bewirken. Sie kann zwar Missstände vereinzelter Bürger aufgreifen. Das sind aber nur emotionale Momentaufnahmen, die nichts über die Gesamtsituation aussagen. Auch wird sie seitens der Krankenhausleitung wohl kaum etwas über die wahren Gründe erfahren. Der Rest sind Spekulationen (Bild-Zeitungs-Niveau).

    Es sollte sich auch jeder Melder im Klaren sein, dass Prozesse in so einem großen Krankenhaus (wie in jeder großen Firma) nicht von heute auf Morgen umgestellt werden können. Das bedarf einer gewissen Zeit für Struktur- und Prozessveränderungen.

  7. 12. Dezember 2017
    12:40
    Grünspecht-Hasser

    * Der Kommentar wurde wegen Verstoßes gegen die Kommentarregeln gelöscht. Bitte diskutieren Sie zum Thema des Artikels. Die Redaktion *



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