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Am Saarplatz sind Autos wichtiger als Kinder Nicht begonnen

Am Saarplatz sind Autos wichtiger als Kinder
14.03.2019, 10:25 | Gemeldet durch: kontakt

Wir, meine Frau und ich und unsere 2 ½ Jahre alte Tochter wohne in Braunschweig-Lehndorf in der Sulzbacher Straße 42. Direkt vor unserem Grundstückstor verläuft ein verkehrsberuhigter Bereich (früher Spielstraße genannt), welcher an eine Reihe von Einzelhandelsgeschäften grenzt. Es gibt hier auch ein kleines Schreib- und Spielwarengeschäft, welches gerne von Kindern besucht wird. Es gibt für Kinder, quasi keine ersichtliche Abgrenzung, durch einen Bordstein oder der Gleichen, zwischen dem verkehrsberuhigten Bereich und dem Bereich direkt vor den Einzelhandelsgeschäften. Hier fahren Kinder mit Ihren Laufrädern oder Rollern hin und her oder spielen einfach nur fange und können nicht wissen bis wo die Autos fahren werden. Auch grenzen ein Kindergarten und eine Schule an den verkehrsberuhigten Bereich an.
Der verkehrsberuhigte Bereich am Saarplatz kann aber eigentlich auch nie als solcher benutzt werden. Er wird vielmehr als erweiterter Parkplatz genutzt. Entsprechend viel Verkehr herrscht hier auf dem verkehrsberuhigten Bereich. Es ist ein ständiges kommen und gehen von Parkplatzsuchenden und solchen die nach dem Parken wieder wegfahren. Der verkehrsberuhigte Bereich sollt eigentlich in beide Richtungen befahrbar sein. Dadurch dass eine Seite, diese auch noch gegen die Fahrtrichtung, ständig zugeparkt ist, kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen wenn sich zwei Autos gegenüberstehen und keine an dem anderen vorbei kommt. Dann geht es meist auch nicht mehr vor oder zurück, da die Verkehrsdichte so hoch ist, dass quasi immer nachfolgender Verkehr vorhanden ist.
Ich habe diesen Missstand bereits an die Stadt Braunschweig, Fachbereich Bürgerservice, Öffentliche Sicherheit gemeldet. In einem persönlichen Gespräch zeigte man sich verständnisvoll und durchaus gewillt hier Abhilfe zu schaffen. So habe man bereits vor einigen Jahren versucht über den dortigen Bezirksrat den Bereich durch eine Beschilderung als Gehweg zu beruhigen. Dies wurde aber durch die ansässigen Einzelhandelsgeschäfte verhindert. Dem Bezirksrat scheint wohl das Wohl der Einzelhändler über das Gemein- und Kindeswohl zu gehen. Die Einzelhändler hatten wohl die Befürchtung geäußert, dass Ihre Kunden den dann um einige Meter weiteren Weg zu Ihren Geschäften nicht mehr finden würden. Aktuell können Autos ungestraft im verkehrsberuhigter Bereich Parken und diese so für alle anderen unbenutzbar machen. Bei einer Ortsbesichtigung würde man feststellen, dass es in unmittelbarer Nähe mehr als genug kostenfrei Parkplätze gibt.
Meine Hoffnung ist, dass sich hier doch etwas zum Wohle der Kinder tut.
Viele Grüße
Michael Keusch

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15 Kommentare

  1. 14. März 2019
    11:01
    Immer Vollgas

    Egoisten und nur an sich selst Denker haben meist keine Kinder. Warum auch. Nur ich bin Wichtig mir muss es gut gehen. Auch benötigen Kinder eine besondere Fürsorge, warum damit aufhalten. Nur Ich und ich und ich und ich ………

  2. 14. März 2019
    12:27
    Radfahrer

    Die Straßenverkehrsordnung besagt, Verkehrsberuhigter Bereich, es gibt keinen Bürgersteig, alle optisch sichtbaren Grenzen sind entfallen.
    Das Problem sind die fußkranken Autofahrer. Die am besten mit dem Auto in das Geschäft reinfahren wollen.
    Also sich unbeliebt machen und Privatanzeigen schreiben. Auch mal die Autofahrer auf ihr Fehlverhalten ansprechen. Die Ausreden sind göttlich….
    Im verkehrsberuhigten Bereich darf ich nur in dem gekennzeichneten Bereich parken. Oder den Ortsrat einschalten.
    Hier geht es um den Schutz der Kinder. Nicht entmutigen lassen. Und bloß die Kinder nach der STVO erziehen. Die Kids haben keine Knautschzone.

  3. 14. März 2019
    20:19
    Wyatt Earp

    Letztendlich liegt das Problem auch darin, dass unsere Ordnungshüter sich entweder “nicht zuständig” sehen oder absichtlich wegsehen. Der Polizei und dem Ordungsamt entgleitet so langsam aber sicher die Kontrolle über das Problem. Falschparker an jeder Ecke, PKWs “rasen” auf dem Gehweg oder in der FuZo, Politessen, die lächerliche Knöllchen verteilen, statt wegen Verkersbehinderung und -gefährdung abschleppen zu lassen, Streifenwagenbesatzungen, die ganz gemütlich ohne Hast und Eile am Problem vorbeifahren und “nichts merken”.
    @Radfahrer, die Ausreden sind köstlich, noch besser sind Androhungen physischer Gegenmaßnahmen für das Ansprechen auf das persönliche Versagen des Autofahrers. Deshalb rate ich von Privatanzeigen ab, Es kann sich nur was ändern, wenn man die Stadtverwaltung über die BZ oder Politiker immer wieder nervt, was an dem Problem zu ändern.
    @Aufregermelder, glauben Sie ernsthaft, dass die Stadtverwaltung gewillt ist da was zu ändern? Ich habe da andere Erfahrungen gemacht, als lästiger Kleinbürger soll man sich gefälligst aus sowas raushalten.

  4. 15. März 2019
    06:59
    Bewohner Nr. 2

    Auch wenn ich dem Melder bzgl. so manch einem Autofahrer Recht gebe habe ich dort auch schon vielfach Zweiradfahrer beobachten können, die sich ebenfalls einen (Entschuldigung) Scheiß um irgendwelche Fußgänger etc.pp. kümmern. Diese fußkranken Zweiradfahrer wollen am liebsten noch direkt ins Geschäft rein fahren, nur leider sind Privatanzeigen mangels Kennzeichnung/Kennzeichnungspflicht nicht möglich.
    Auch die Ausreden sind göttlich, wenn man diese Zweiradfahrer auf ihr Fehlverhalten anspricht.

  5. 15. März 2019
    12:43
    Manfred

    @Wyatt Earp: Bürger sehen oft in ihrer lokalen Begrenztheit das Problem an der falschen Stelle, nämlich bei “der Stadtverwaltung”. Das Problem liegt aber bei der Bundespolitik und den von dort festgesetzten europaweit niedrigsten Verwarnungsgeldern für Falschparker. Damit wird das Falschparken bagatellisiert und zum Kavaliersdelikt. Wen wollen Sie denn mit 10-Euro Tickets wirksam beeindrucken?? Millionen Autos werden produziert, die Autolobby ist gigantisch. Wie soll denn die Stadtverwaltung daran etwas ändern?? Sehr naives Denken.

  6. 15. März 2019
    13:59
    Micha

    Hallo hier ist nochmal der Aufregermelder.
    Sollte ich noch mal das Rentenalter erreichen, dann habe ich auch genug Zeit mich den ganzen Tag auf den Saarplatz zu setzen, alle Autos zu Fotografieren die da widerrechtlich Parken und dann für jeden eine Privatanzeigen schreiben. Aktuell habe ich aber nicht vor, die Arbeit der Stadtverwaltung zu erledigen und die Stadt streicht die Kohle ein.
    Das Problem ist ja, selbst wenn mal von jemanden von der Stadt ein Knöllchen geschrieben wird, sind das maximal 10 Euro. Wer lässt sich den davon abschrecken.

  7. 15. März 2019
    22:03
    Udo

    Ein Autofahrer hat doch erst neulich in diesem Portal behauptet: “Autofahrer gehören zur reichen Bevölkerungsschicht!” Daher können 10 Euro Verwarnungsgeld diesen “Verkehrssündern” nur ein müdes Lacheln entlocken.
    @Manfred 12:43
    Ihr Kommentar trifft den Nagel voll auf den Kopf!

  8. 18. März 2019
    23:12
    Vater

    Hier ist Parken erlaubt und gewollt. Jedes Fahrzeug fährt hier weniger als Schrittgeschwindigkeit. Kindern sagt man das nur einmal hier aufzupassen, dann haben sie das begriffen. Andernfalls würde ich mal meine Erziehungsmethoden überdenken???

  9. 19. März 2019
    12:26
    Auch Vater

    @Vater
    Und von wem ist das Parken außerhalb der markierten Flächen gewollt, und wer hat es erlaubt?
    Kinder begreifen schnell, aber welche Erziehungsmaßnahmen greifen bei ignoranten und rücksichtlosen Autofahrern, welche die Verkehrsregeln bewußt missachten?

  10. 19. März 2019
    14:55
    Keiner kann´s keinem recht machen

    Und wenn ständig die Falschparker aufgeschrieben werden und keiner mehr zum Einkaufen dort hinfährt, gehen die Läden pleite und machen dicht. Und dann wird wieder gejammert, dass die Nahversorger vergrämt werden und man nicht mehr vor der Haustür einkaufen kann.

  11. 19. März 2019
    15:57
    Auch Vater und Lehndorfer

    @Keiner kanns…..
    Wenn Verkehrssünder (Falschparker) aufgeschrieben werden, gehen die Läden pleite? Woher und von wem haben Sie denn diese Information? Sind Sie der Meinung, dass Falschparken legalisiert werden sollte?
    Dann wäre es ja kein Falschparken mehr!

  12. 19. März 2019
    22:49
    Autofahrer

    Es gibt keine Falschparker. Jeder parkt dort, wo Platz ist. Seih es auf einem Parkplatz, einem Radfahrerweg, einem Fußweg, oder sonstwo. Darf man halt nicht übertreiben, nach ca. 10 Minuten sollte der Parkvorgang beendet sein.

  13. 20. März 2019
    08:55
    Parkplatzsucher

    @Autofahrer
    “Jeder parkt dort, wo Platz ist.”
    Gilt das auch für Bahnübergänge, wenn die Schanken oben sind?

  14. 20. März 2019
    09:18
    Keiner kann´s keinem recht machen

    @Lehndorfer Vater:
    offensichtlich haben Sie die Ironie in meinem Post nicht erkannt :-)

  15. 20. März 2019
    13:18
    Lehndorfer Vater

    @Keiner ….. 09:18 Uhr
    Ach so, Sie kommentiren das Missachten und Verletzen von Verkehrsregeln “ironisch”?
    Danke, damit wissen alle Portalnutzer, wie man (frau) Ihre Kommentare einzuschätzen hat!



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