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Bahnübergang Vöhrum Gelöst

Bahnübergang Vöhrum
Schwicheldter Straße, 31228 Peine, Deutschland (52.3479,10.176987)
29.11.2015, 09:32 | Gemeldet durch: Anonymer Nutzer

Hier geschieht fortgesetzt praktizierte Freiheitsberaubung, da die Schranken viel zu lange geschlossen sind. Das hat nichts mit Sicherheit zu tun, sondern mit veralteter Technik. Je nach Uhrzeit kann es vorkommen, dass sich der Verkehr durch halb Vöhrum und auf der anderen Seite bis zur Kanalbrücke zurück staut. Hier muss dringend modernere Technik, besser noch eine Unterführung installiert werden, wie in Hämelerwald geschehen.

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7 Kommentare

  1. 30. November 2015
    10:14
    Hubackel

    Freiheitsberaubung? Es hindert Sie niemand daran, umzudrehen und andere Wege zu benutzen.

    Zur Sache: Das hat nichts mit veralteter Technik zu tun, sondern damit, daß im Bereich Vöhrum die Blockabstände auf der Bahnstrecke relativ groß sind und der BÜ bei Freigabe des Blockes geschlossen sein muß. Entfernungs- und zugbedingt dauert es dann schonmal 2 – 3 Minuten, daß der Zug da ist. Und bei der stark befahrenen KBS 310 kann es schonmal passieren, daß sich dort mehrere Züge die Klinke reichen. Abhilfe liefert keine neue Technik, sondern allenfalls kürzere Blockabstände, die die Bahn wohl eher nicht einrichten wird.

    Eine Unterführung wäre Sache des Landkreises, da es sich um eine Kreisstr. handelt. Und der hat bekanntlich kein Geld…

  2. 30. November 2015
    11:35
    Redakteur Thomas Stechert

    Liebe Leserin, lieber Leser! Vielen Dank, dass Sie uns Ihren Aufreger gemeldet haben. Wir nehmen uns der Sache an und haken für Sie bei der zuständigen Verwaltung oder Behörde nach. Wenn uns eine Antwort vorliegt, veröffentlichen wir sie umgehend. Wir bitten aber um Verständnis, wenn es einige Tage dauert. Beste Grüße! Ihre Lokalredaktion

  3. 30. November 2015
    21:45
    Themenstarter

    Ja, Freiheitsberaubung! Fakt ist, dass es hier nicht um 2-3 Minuten geht, sondern nicht selten um bis zu 22 Minuten für bis zu 5 Züge. Dass in den zeitlichen Zwischenräumen ganze Karawanen gefahrlos den Bahnübergang überqueren könnten, erklärt sich von selbst. Zusätzlich ist oft zu beobachten, dass Züge den Bereich Vöhrum in kaum mehr als Schritttempo passieren, was für keine besonders gelungene Planung spricht. Darüber hinaus geben die Schranken erst dann wieder den Verkehr frei, wenn der durchgefahrene Zug schon gar nicht mehr zu sehen ist – mir wäre jetzt kein Umstand bekannt, aus dem von der Rückansicht eines Zuges (meinetwegen aus 100 m Entfernung) irgend eine Gefahr ausginge. An anderen Bahnübergängen an nicht weniger befahrenen Strecken klappt das schließlich auch. Umzudrehen und andere Wege zu nutzen, wäre zwar eine Möglichkeit, aber wegen daraus resultierender Umwege eine schlechte. Und am eigentlichen Problem, unter dem täglich hunderte Menschen zu leiden haben, änderte das genau nichts.

  4. 10. Dezember 2015
    13:42
    Redakteur Thomas Stechert

    Zu diesem Thema teilt die Bahn unserer Redaktion mit, dass die Schließung des Bahnübergang gemäß der gesetzlichen Vorschriften schlicht aus Sicherheitsgründen erfolgt. Es handelt sich um eine signalabhängige Anlage, die automatisiert arbeitet. Solange sich ein Zug zwischen beiden Signalpunkten befindet, bleiben die Schranken zu. Gerade bei langsam fahrenden Zügen kommt es deshalb zu etwas längeren Schließzeiten. Diese vorgeschriebene technische Sicherung hat laut Bahn den Vorteil, dass menschliche Fehler ausgeschlossen werden. Eine Millionen teure Unter- oder Überführung ist gegenwärtig nicht geplant.
    Hier lesen Sie unsere Berichterstattung über den Aufreger: http://www.braunschweiger-zeitung.de/alarm38
    Liebe Leserin, lieber Leser, kürzere Schließzeiten sind demnach also leider nicht möglich, ebenso wenig ein Tunnel oder eine Brücke. Wir hoffen aber, den Sachverhalt ausführlich und zufriedenstellend geklärt zu haben.
    Mit freundlichem Gruß! Ihre Lokalredaktion

    „Das ist ein Blindtext“
    Liebe Leserin, lieber Leser, wir hoffen, damit ist Ihr Aufreger zufriedenstellend
    beantwortet. Mit freundlichem Gruß! Ihre Lokalredaktion

  5. 12. Dezember 2015
    17:46
    Themenstarter

    Vielen Dank für das Kümmern, wenngleich die Stellungnahme der Bahn erwartungsgemäß nicht zufriedenstellend ausfällt. Dass die Schließzeiten der Schranken der installierten “Sicherungstechnik” geschuldet sind, sollte niemanden überraschen, der das Grundschulalter überschritten hat. Die (unbeantwortete!) Frage ist jedoch, ob eben diese Technik zeitgemäß und zumutbar ist. Mindestens Letzteres erklärt sich bei Wartezeiten von teilweise >20 Minuten für 5 Züge von selbst. So entsteht auch der Eindruck, dass die Durchfahrtgeschwindigkeit der Züge durch sukzessive schlechter gewordenen Streckenzustand im Laufe der Jahre kleiner geworden ist. Das führt natürlich zu längeren Zeiträumen, in denen die Schranken geschlossen sind, wenn die Schaltpunkte nicht verändert wurden. Zusätzlich kommt es nicht selten zu Durchfahrten von Güterzügen im Schritttempo, auch im Bereich des Bahnübergangs stehen gebliebene Güterzüge waren schon zu beobachten. Gibt es auch hierfür eine Rechtfertigung, die durch Sicherheitsaspekte anstatt Schlamperei begründet ist?
    Wenn ich mich recht entsinne, gab es bereits vor der Erweiterung des Peiner Stahlwerks einen Zeitungsbericht, in dem von 240 Zügen pro Tag auf dieser Strecke die Rede war. 240 Züge pro Tag sind also im Schnitt 10 Züge pro Stunde – mögliche Überschneidungen durch sich im Bereich des Bahnübergangs begegnende Züge werden möglicherweise durch den größer gewordenen Bedarf des Stahlwerks kompensiert, also passt es wieder. Rechnet man noch sehr optimistisch mit 4 Minuten, für die der Bahnübergang pro Zug unpassierbar ist, ergibt sich, dass für 2/3 des Tages die Schranken geschlossen sind. Wie viele Argumente braucht es noch, um hier den dringenden Handlungsbedarf zu verdeutlichen?

  6. 19. Februar 2016
    05:54
    Heros_27.1

    Ist doch in Groß-Gleidingen, ehemaliger Woltorfer Bahnhof und zwischen Dungelbeck und Woltorf genau so. Nur die beiden letzteren Bahnübergänge sind nicht signalabhängig sondern werden nach der Willkür der Fahrdienstleiter unnötig lange geschlossen.
    Hier sollte langsam einmal das Eisbenbahn-Bundesamt tätig werden.

  7. 04. Dezember 2017
    13:45
    Robertnig

    * Der Kommentar wurde wegen Verstoßes gegen die Kommentarregeln gelöscht. Die Redaktion *



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