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Baugebiet “Am Bischofsberg” Nicht begonnen

Neubaugebiet Am Bischofsberg, 38375 Räbke, Deutschland (52.195179,10.879287)
05.11.2018, 22:29 | Gemeldet durch: Anonymer Nutzer

BZ-Artikel (Frau Arifi) v. 21.9.18
Eine Anfrage ihrer Zeitung beim Landkreis zu dieser Problematik läuft noch.

GIBT ES HIER NEUIGKEITEN???

Artikel:

Anwohner fordern Tempolimit
Die Ausfahrt aus dem neuen Räbker Baugebiet Bischofsberg soll gefährlich sein.

Räbke. Jenny Hoffmann wusste sich keinen anderen Rat mehr, als die Bundes- und Landtagsabgeordneten anzuschreiben. Zusammen mit ihrem Mann Timo gehört sie zu den ersten, die Anfang des Jahres ein Haus im Räbker Neubaugebiet Bischofsberg bezogen haben. Alles schön, sagt sie – wäre da nur nicht die Ausfahrt aus dem Wohngebiet.

Sie mündet direkt in die Landesstraße 641, die nach Warberg führt. Das berge mehrere Probleme. Zum einen seien sehr viele Raser unterwegs, die zum Teil noch bis in den Ort hinein ihre Geschwindigkeit nicht drosseln würden. Oder umgekehrt, wenn sie aus Räbke herausfahren, direkt schnell beschleunigten würden. Das bestätigt auch Silke Breier, die im Haus direkt nach dem Ortsschild wohnt.

Genau diese Situationen machten eine Aus- oder Einfahrt ins Baugebiet zum Teil sehr gefährlich, vor allem, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs sei, beklagte Jenny Hoffmann. Hinzu komme die weitere Gefahr, dass Autofahrer zum Teil noch kurz vor dem Ortsschild überholten. “Ich bin in meinem Leben noch nie in die Situation gekommen, dass ich fast einen Frontalzusammenstoß hatte – hier bin ich es”, sagte sie.

All diese Probleme schilderten die Anwohner bei einem Termin im Baugebiet unter anderem dem SPD-Bundestagsabgeordneten Falko Mohrs sowie dem SPD-Landtagsabgeordneten Jörn Domeier. Mit dabei Nord-Elms Samtgemeinde-Bürgermeister Matthias Lorenz sowie Vertreter des Räbker Gemeinderates.

Räbkes stellvertretende Bürgermeisterin Simone Köp nick (CDU) und Ratsmitglied Thomas Pasemann (SPD) berichteten über fehlgeschlagene Bemühungen, schon während der Baugebiets-Planung für Veränderungen an dieser Stelle zu sorgen. “Es hieß immer, die Stelle sei unauffällig”, machte Pasemann deutlich.

Die Aussage sei nach hinten gerichtet, befand Falko Mohrs. Denn: Es sei augenscheinlich, dass sich etwas durch das Baugebiet verändert habe. Ihren Einsatz gerade an dieser Stelle begründeten die Abgeordneten schlicht mit der einfachen Anfrage durch die Anwohner.

“Wir sind mit unserem Anliegen an anderer Stelle bisher gegen eine Wand gelaufen”, machte Jenny Hoffmann deutlich. Jetzt sollen es also die Abgeordneten richten. Und zwar mit folgenden Forderungen: Das Ortsschild soll in Richtung Landesstraße versetzt werden, und es sollen Tempo 70 sowie ein Überholverbot gelten.

Falko Mohrs kündigte an, dazu einen Brief an den zuständigen Landkreis Helmstedt aufsetzen zu wollen, und zwar zusammen mit den Anwohnern und dem Gemeinderat – “damit das hier nicht so eine parteipolitische Note erhält”, wie er sagte.

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