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Einführung einer Feuerwehrrente Nicht begonnen

27.11.2019, 12:53 | Gemeldet durch: Anonymer Nutzer

Ein weiteres Beispiel wie weltfremd Rat und Verwaltung sind. Aktuell werden die Feuerwehrmänner (m/w/d) nicht einmal vollständig mit der in der Feuerwehrverordnung vorgeschriebenen Dienstkleidung ausgestattet, weil kein Geld da ist. Die Mitglieder müssen sich Teile der Dienstkleidung auf eigene Kosten beschaffen, teilweise Ausbildungsmaterial kaufen und die Fahrtkosten zu Ausbildungen und Dienstbesprechungen selber übernehmen! Wer soll denn da von so einer Minirente, die wahrscheinlich erst ab dem 75. Geburtstag gezahlt wird, zur ehrenamtlichen Tätigkeit bewegt werden? Wenn einem dann gleichzeitig noch vorgeführt wird, dass die Beamten der Berufsfeuerwehr mit 60 Jahren in Pension gehen. Da alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr im Stadtgebiet wohnen, wurde ihnen vom Rat gerade erst ordentlich die Grundsteuer erhöht und dann soll ein Anreiz durch eine Minirente geschaffen werden. Für wie blöd werden die Feuerwehrmänner (m/w/d) in dieser Stadt eigentlich gehalten?

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5 Kommentare

  1. 27. November 2019
    14:16
    Gegen Internettrolle

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass der Typ, der hier die ganze Zeit Behördenbashing betreibt, Autohasser ist, über die Fahrer des ÖPNV klagt, Kaminbesitzer verunglimpft, Veranstaltungsgegner usw., unser allzeitbekanntes Mitglied der Feuerwehr ist.
    Liebe Redaktion, bitte führen sie die Anmeldepflicht ein, damit wir vor solchen negativen Stimmungsmachern, die auf anderen Plattformen schon gesperrt sind oder gelöscht werden verschont bleiben. Solche Aufreger kann selbst der BZV nicht für sinnvoll halten und ernst nehmen.
    Es lesen auch Kinder mit und andere Menschen, die das auch noch glauben, was hier geschrieben steht.

  2. 27. November 2019
    14:59
    Ehrenamtlicher

    Was reden sie da für ein Stuss?
    Wer Mitglied in einer freiwilligen Feuerwehr ist oder einer anderen ehrenamtlichen Tätigkeit nachgeht, macht dieses aus Überzeugung und nicht des Geldes wegen. Leute die es nur auf eine Rentenaufbesserung abgesehen haben oder des Geldes hier sind, taugen oft nicht für eine ehrenamtliche Tätigkeit. Leute für das Ehrenamt zu motivieren, macht man nicht mit Geld.
    Wenn sie eine “Minirente” erwarten, dann hat das nicht mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit bei der Feuerwehr zu tun. Dann sollten sie sich einen Job suchen, wo sie auch mehr in die Rentenkassen einzahlen. Die Freiwilligen Feuerwehren sind unentgeltliche Nebentätigkeiten mit besonderen Vorzügen. Wenn sie diese nicht erkennten, sollten sie auch lieber austreten, anstelle zu meckern.
    Wenn sie Dienstkleidung benötigen, sprechen sie ihren Vorgesetzten darauf an. Wenn sie etwas Besonderes wollen (Kleidung für ihre Freizeit), müssen sie es sich halt selbst kaufen. Dienstbesprechungen finden meist in der Unterkunft / Wache statt. Welche Fahrtkosten wollen sie denn dafür erstattet bekommen? Genauso wie Lehrgänge in BS, und somit gut erreichbar sind, stattfinden. Für Lehrgänge außerhalb habe ich immer einen Dienstwagen zur Verfügung gestellt bekommen, bzw. mir wurden die Kosten über eine Dienstreiseabrechnung erstattet.
    Übrigens: Den Anspruch auf Regelaltersrente der deutschen GRV hat man, je nach Geburtsjahr, zwischen 65 und 67 Jahren. Warum wollen sie bis 75 warten?
    In welcher Feuerwehr sind sie denn, von der sie berichten? Mir ist keine Feuerwehr bekannt, wo alle Mitglieder im Innenstadtbereich wohnen. Selbst die Kameraden der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Innenstadt kommen teilweise aus umliegenden Gebieten. Die Kameraden der anderen Ortswehren meist aus deren Stadtteilen oder umliegenden Örtlichkeiten. Also auch nicht aus der Innenstadt.
    Was sie da von sich geben, ist wieder ein Schlag in die Fresse für jeden ehrenamtlichen tätigen, und erst recht für die Tätigen in den freiwilligen Feuerwehren. Wenn es Missstände gibt, bleiben sie sachlich und klären das intern. Nicht alle Wehren sind von ihren persönlichen Missständen betroffen.

  3. 27. November 2019
    17:07
    Fred Feuerstein

    @Ehrenamtlicher. Es freut mich für Sie, dass es in BS so wunderbar funktioniert und Sie noch mit 65-67 Jahren in Rente gehen können. Hier geht es aber um SZ und mein Renteneintrittsalter wird nach der Prognose der Bundesbank deutlich darüber liegen.

  4. 28. November 2019
    08:36
    Mitleser

    Ah: Prognose der Bundesbank! DAS muss man auf sich wirken lassen. Hammer.

    Aber ansonsten hat “Ehrenamtlicher” bereits alles perfekt geschrieben und erklärt. Muss man verstehen wollen…

    Ansonsten: wie wäre es mit Berufsfeuerwehr??

  5. 28. November 2019
    15:26
    FME

    Die Feuerwehrrente, die hier angesprochen wird ist eine freiwillige private Absicherung, die einige Gemeinden und Kommunen für aktive Mitglieder abschließen. Das soll ein Anreiz für das Ehrenamt sein.
    Ich sehe das ähnlich wie @Ehrenamtlicher. Aktive Mitglieder gewinnt man nicht durch eine “Zusatzrente”.
    Die meist Jungen Mitglieder machen sich in diesem Alter noch keine Gedanken, über ihre spätere Rente. Insofern stehen andere Bedürfnisse im Vordergrund. Eine private Rentenversicherung für ältere Mitglieder, bringt auch nicht viel, da dann nur wenig eingezahlt wurde, was sich wiederum kaum im Rentenbeitrag auswirkt.
    Ich denke, gerade die Stadt SZ wird nicht das Geld dazu aufbringen wollen hier in eine private Zusatzversicherung zu investieren. Profitieren würden nur Leute, die mehrere Jahrzehnte aktiv Mitglied in einer FF sind. Für andere Mitglieder ist der Verwaltungsaufwand zu groß. Denn nicht jedes Mitglied ist auch aktives Mitglied.
    Der Vorstoß einiger Politiker, eine “Feuerwehrrente” für ehrenamtliche einzuführen, soll meiner Meinung nach nur davon ablenken, dass die gesetzlichen Renten zu niedrig ausfallen und man somit andere verpflichten möchte Zusatzrenten abzuschließen. So erhält man unter dem Strich etwas mehr Rente, ohne die öffentlichen Rentenkassen zu belasten Ähnlich Riester und Co. Aber da verdienen auch nur die Banken und Versicherungen dran und für den Einzahler bleibt unter dem Strich nicht viel übrig.
    Und wer schon über eine “Zusatzrente” nachdenkt, sollte auch über andere ehrenamtliche Tätigkeiten nachdenken: Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Suchtberatung, Sterbebegleitung, Jugendarbeit, Kirchenarbeit, Schöffen und Richter, Wahlhelfer, Schwerbehindertenvertretungen, Telefonseelsorge, Schülerlotse etc. Alles Ehrenämter, die eine Wertschätzung verdienen!



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