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Elfter November, Tag des Heiligen Sankt Martin Nicht lösbar

Kohlmarkt, 38100 Braunschweig, Germany (52.262513,10.5204)
06.11.2018, 20:56 | Gemeldet durch: Anonymer Nutzer

Traditionall wird seit Jahrhunderten am 11. November des Heiligen Sankt Martin gedacht. Dies ist bei beiden Konfessionen so, mit Gottesdiensten, teils mit Prozessionen und mit gesitteten Umzügen. Dies ist seit immer ein Fest, an dem wir Christen an die armen Menschen in unserer Gemeinde denken.
Dieses Jahr fällt dieser Feiertag auf einen Sonntag, also von sich aus schon der Tag der Einkehr, des Gottesdienstes und der Besinnung in der Woche.
Nun muß ich in der Zeitung lesen, dass in Braunschweig an diesem Tag die Karnevalsvereinen einen grossen Aufmarsch in der Innenstadt planen. Ausgerechnet um 11:00 Uhr soll der Höhepunkt dieser Veranstaltung sein, die Zeit in der sich die Christen in Ruhe in der Kirche ihrem Gott dienen wollen. Bekanntermaßen ist ein Aufmarsch dieser Leute immer mit lärmender Musik und starkem Alkoholkonsum verbunden.
Dieser Aufmasch gehört auf jeden Fall verboten: es ist eine Störung der gesetzlichen Sonntagsruhe, es stört Christen bei Ihre Religionsausübung, es beleidigt den Heiligen Sankt Martin, Karneval ist eine zutiefst heidnische und subversive Veranstaltung.
Ich fordere die Stadt Braunschweig deshalb auf, dieses unerträgliceh Treiben auf jeden Fall zu unterbinden!!!

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26 Kommentare

  1. 06. November 2018
    22:20
    Heinz-Horst Mund

    “Der November ist der Monat der Besinnung und des Gedenkens. Fröhliche Feste und laute Musik hat der Gesetzgeber – zumindest soweit sie öffentlich stattfinden – deshalb für die “Stillen Feiertage” eingeschränkt. Das berichtet die Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung.”
    Warum gilt das nicht in Braunschweig? Gibt es hier eine besondere Rechtsordnung?
    Ich bin ebenfalls für ein striktes Verbot des Karneval-Auftakts und Einhaltung der Sonntagsruhe sowie Respektierung der “Stillen Feiertag” in Braunschweigohne jede Ausnahme!

  2. 06. November 2018
    23:18
    Gähn

    Die Mehrheit findet es offensichtlich gut. Wenn man die Veranstaltungen nicht erträgt, muss er auf einem Bauernhof umziehen.

  3. 06. November 2018
    23:34
    Arnonym

    Es ist wohl klar, dass es keine rechtliche Handhabe gegen den Karnevalsverein gibt.

    Wenn es nun dieses Jahr mal unglücklich auf einen Sonntag fällt, sollten echte Christen in der Lage sein, sich in Toleranz zu üben.

    Ich persönlich kann dem Karnevalsgekasper garnichts abgewinnen und würde als Stadtbewohner darin eine grobe Belästigung sehen. Aber sei es so, man kann es nicht jedem recht machen.

    Also nochmal: Als echter Christ gehe Deiner Sache nach und übe Dich in Toleranz.

  4. 07. November 2018
    06:01
    ..

    Wer seinem Glauben nachgehen will, soll dies tun, wer feiern will, auch.
    Vobei sind die Zeiten, dass der Staat im Staat diktiert, was zu tun und machen ist. Der höchste evangelische Feiertag (Reformationstag) wird schließlich auch für andere Zwecke mißbraucht und die Kirche nimmt es kommentarlos hin.

  5. 07. November 2018
    08:37
    Brunswiek hellau!

    Möchten Sie etwa die christlich-abendländischen Traditionen retten, indem Sie närrisch-karnevalistische Traditionen verbieten willen?
    Wann waren Sie eigentlich das letzte mal in einer Kirche, denn nur mit dem regelmäßigen Besuch des Gottesdienstes verhindern Sie und die anderen “Gläubigen”, dass Kirchengemeinden aufgegeben werden und Kirchen geschlossen, abgerissen werden.

  6. 07. November 2018
    08:59
    Jochen

    Wenn es wirklich einen strikte Trennung von Staat und Religion gäbe, müssten endlich solche gesetzlichen Regeln wie “Sonntagsruhe”, “Tanzverbot” am Karfreitag oder diese “Stillen Feiertage” abgeschafft werden.
    Im Übrigen: Der Karnevals-Rummel IST für die Bewohner der (Innen)Stadt eine grobe Belästigung, nicht nur für die Kirchgänger!

  7. 07. November 2018
    09:07
    Bernd S.

    Der 11.11. um 11.11 Uhr ist traditionell der Beginn der “Fünften Jahreszeit” (Karneval). Das war so. das ist so. und das wird so bleiben! Die christlichen Kirchen haben jarhundertelang die Gesetze diktiert. Als jemand, der keiner Religion angehört, ist die Forderung nach dem Verbot des Karnevalauftakts intolerant und durch nichts zu rechtfertigen! Wer einen besinnlichen Martinstag begehen möchte, soll dies tun, wer heidnischen Bräuchen folgen will, ebenfalls!
    Es gibt in Deutschland keine Staatsreligion!

  8. 07. November 2018
    09:43
    Donnerwetter

    Das sind ECHTE Probleme!
    Ich bin weder ein Karnevalsfreund noch ein tief gläubiger Christ, daher geht es mir an den vier Buchstaben vorbei, wer wann wie und wo was feiert.

  9. 07. November 2018
    10:49
    Sonnenschein

    Die Verehrung von St. Martin ist erheblich älter, als der Karnevalsunsinn moderner Zeiten (Kommerz und Saufen), hat also auf jeden Fall Vorrang. Die Sonntagsruhe ist seit Kaiser Karl dem Großen (800 n.Chr. gekrönt) Gesetz, also keine kirchliche Regelung sondern eine weltliche!
    Warum fordert hier eigentlich jeder zweiter, der noch nicht einmal Karneval oder St. Martin feiern will, Tolleranz von den Christen, die einen ruhigen Sonntag feiern wollen, aber nicht von den lärmenden und besoffenen Idioten?
    Auch ich kann nur die Stadtverwaltung dringend bitten, die Sonntagsruhe durchzusetzen.

  10. 07. November 2018
    11:12
    Donnerwetter

    @Sonnenschein:
    Amen!

  11. 07. November 2018
    11:34
    Bernd S.

    Toleranz ist halt für sehr viele Mitmenschen noch immer ein Fremdwort!
    Es fehlt nur noch die Forderung, “die lärmenden und besoffenen Idioten” (Karnevalisten) auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen, oder zumindest an den Pranger zu stellen!

  12. 07. November 2018
    12:06
    Was der Kalender so alles verrät

    Einige haben mal wieder keinen Plan. Der 11.11. ist, wie schon erwähnt, der traditionelle Beginn der Faschingszeit (auch im erzkatholischen Rheinland) und außerdem KEIN stiller Feiertag, auch wenn er in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt.
    Die stillen Feiertage sind der Volkstrauertag und der Totensonntag, die IMMER sonntags begangen werden (in diesem Jahr am 18. und 25.11.).
    Und nein: Ich bin kein Faschingsfan.

  13. 07. November 2018
    12:18
    Germanist

    @Bernd S.
    Toleranz IST ist ein Fremdwort! Dies gilt für ALLE Mitmenschen. Und es wird auch IMMER so bleiben…

  14. 07. November 2018
    13:11
    Sonnenschein

    @Donnerwetter
    Danke, daß Sie meine Aussagen so deutlich bekräftigen! Ich fürchte, wir stehen hier recht alleine, obwohl die gehobenen Daumen ein deutlich anderes Bild abgeben, als die Kommentare. Ist wohl die schweigende Mehrheit….

  15. 07. November 2018
    13:54
    Bernd S.

    @Donnerwetter und @Sonnenschein
    Aber Ihnen ist schon bekannt, ass die “Daumen” überhaupt keine Aussagekraft besitzen, denn diese können auf einfache Art und Weise manipuliert werden.Wie? Stand schon ausführlich beschrieben in diesem Portal!

  16. 07. November 2018
    16:25
    Nicole K.

    @Bernd S.
    Da scheinen Sie ja mehr zu wissen als die Redakteure! Einer von diesen hat mir in einem persönlichen Gespräch bestätigt, dass auf den Online-Seiten des BZV nicht manipuliert werden kann. Erstaunlich, dass Sie andere Infos haben und diese offensichtlich nutzen…
    Zum Thema: Der Karneval in Braunschweig hat offensichtlich aus nachvollziehbaren Gründen immer mehr Gegner (s. Ratsvorlage, dieser Aufreger, Beschwerden der Anwohner …). Die Stadtregierung sollte wirklich mal in sich gehen und überdenken, ob diese Karnevalsveranstaltungen noch im Interesse der Bürger der Stadt weiter genehmigt werden sollten.

  17. 07. November 2018
    19:12
    Gerd Seippel

    Ob im Rheinland die Leute am 11.11. ihren Karneval beginnen und ob dort noch eine gewisse Zahl von “erzkatholischen” Menschen wohnt, ist doch für diesen Aufreger völlig wumpe!
    Es geht um Braunschweig in Niedersachsen mit einer gewissen Zahl von praktizierenden ev. luth. Christen. Am Martinstag werden in Niedersachsen Martinsumzüge mit Reiter und Laternen durchgeführt und der Herr Pastor bekommt seine Martinsganz als Deputat. Dafür erteilt er den Segen.
    Dabei haben die Narren mit Ihrem Aufmarsch, pseudo-militärischem Getue und “Biwak” als Umschreibung für ein Saufgelage nichts verloren!
    In Bayern tragen die Leute Lederhosen, Seppelhüte und Dirndel. Sollen wir das jetzt hier auch einführen wie das rheinische Getue? Oder bleiben wir nicht doch lieber bei den norddeutschen Traditionen!?!

  18. 07. November 2018
    23:16
    Schelm

    @Gerd Seippel: Es gibt doch schon Oktoberfest in BS. Ich finde es viel überflüssiger, als Martinsumzug.

  19. 08. November 2018
    07:36
    Seppelhut

    Der Pastor bekommt seine Ganz?

  20. 08. November 2018
    08:16
    Counter Strike

    @Nicole K.:
    Was genau kann denn nach Aussage des Redakteurs auf der Seite nicht manipuliert werden? Der Zähler?
    Glauben Sie mir, das geht ganz leicht, und das kann ich Ihnen gerne demonstrieren.

  21. 08. November 2018
    11:19
    Mönch

    Wenn der Karneval nicht im Interesse der Bürger wäre, würden nicht rund 240.000 Besucher zum Ereignis erscheinen. Ich denke, das zeigt schon ein gewisses Interesse der Bürger. Gegner und Miesmacher gab es auch schon seit ewiger Zeit. Genauso verhält es sich mit dem Magnifest etc. Wenn kein Interesse besteht, würde es auch nicht besucht werden.

    Dass jetzt nur ein Paar stimmen Laut werden, und auch im Stadtrat ein entsprechender Antrag vorlag (wurde übrigens komplett abgelehnt) liegt meiner Meinung nach, nur an den neuen Medien. Die wenigen Gegner können jetzt wesentlich lauter ihre Meinung kundgeben, was zum Irrglauben führt, dass hier eine große Mehrheit gegen die Veranstaltungen sind. Es sind nur wenige Gegner, die besonders laut brüllen können (Posten viel in mehreren Portalen mit unterschiedlichen Namen), aber stellen bei weitem nicht die Mehrheit dar. Auch werden gerne Kleinigkeiten und Einzelschicksale hervorgehoben, um Menschen ohne feste Meinung auf ihre Seite zu bringen. Nicht selten werden dazu auch Falschaussagen gemacht. Siehe Trump-Wahl oder BREXIT. Solche politische Stimmungsmache kann inzwischen von jedem kleinen Bürger angestoßen werden, ohne dass es von jemanden überprüft wird.

    Um beim Thema zu bleiben: Interessenskonflikte wird es immer wieder geben. Verbote, in die eine oder andere Richtung, sind da nicht Zielführend. Vielleicht sollten sich die beiden Parteien diesbezüglich auf eine räumliche Trennung einigen, damit sie sich nicht in die Quere kommen. So können die einen, ihrem stillen Gedenken nachkommen und die anderen trotzdem feiern.

  22. 08. November 2018
    16:35
    Toleranz?

    So, jetzt wissen wir es!
    Schwarz auf Weiß!
    Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger (inkl.Kinder!) , die landauf, landab, Karneval oder Fasching feiern sind “lärmende und besoffene Idioten!”
    Siehe Kommentar @Sonnenschein, 7.11., 10:49 Uhr.

  23. 09. November 2018
    10:59
    Gerd Seippel

    Was für tolerante Menschen die Karnevalisten sind, zeigte der zum Glück gelöschte Kommentar des Zugmarschals! So einen beleidigenden und diskiminierenden Text habe ich lange hier nicht gelesen. Ich hoffe, daß nicht alle Narren so gestrickt sind.

  24. 09. November 2018
    14:09
    Toleranz?

    @Gerd Seippel
    Gegenrede!
    Wie beurteilen Sie den Kommentar von @Sonnenschein!
    Ist der etwa nach Ihrer Meinung korrekt und tolerant!

  25. 09. November 2018
    16:07
    Horst K.

    Also, werte christliche Mitbürger! Übt Euch in Toleranz, gedenkt stiil und in bescheidener Demut dem hl. Sankt Martin.
    Diese Toleranz ist das herausragende Merkmal eines gläubigen und bescheidenen Christenmenschen.

  26. 11. November 2018
    15:51
    Bernd S.

    11.11.. 11 Uhr 11!
    Brunswiek Helau!
    Allen Karnevalisten eine frohe “Fünfte Jahreszeit”!



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