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Mietwucher der WOBAU Gelöst

24.01.2019, 18:54 | Gemeldet durch: Anonymer Nutzer

Den Mietern des MFH Rembrandtstraße 18 – 20 in WF flatterte jetzt eine saftige Mieterhöhung ins Haus. Um satte 53 Euro monatlich und somit um rund 20 Prozent wurde deren Miete vom Vermieter, der WOBAU, erhöht. Dabei ist das Objekt Baujahr 1965 in einem desolaten Zustand. Hier wurde vom Eigentümer 54 Jahre lang NICHTS investiert. Weder die unansehnlich graue, uralte Waschbetonfassade, noch die alten Holzfenster, die seit Jahren abgängige Hauseingangstür mit der vom Holz abblätternden Restfarbe, geschweige denn die schäbigen Briefkästen, miserablen Balkone oder Kellerräume (eher Verschläge)… Das ganze Haus ist in einem jämmerlichen Zustand! 50 Jahre hat die WOBAU immer gute Miete kassiert, jedoch nichts saniert oder modernisiert. Ein unverschämtes Verhalten mit einer absolut unmoralischen Mieterhöhung! Pfui, Wobau(!), kann ich nur sagen. Hier leben Menschen, die tlw. über 80 Jahre alt sind und die jetzt von 900 Euro Rente allein 600 Euro für Miete und Nebenkosten aufbringen müssen. Man zieht ihnen das Geld regelrecht aus der löchrigen Tasche – ohne einen Gegenwert! Hier sollte Alarm38 einmal dringend nachhaken, sich den Wohnblock von außen und innen anschauen und mit den Mietern sprechen. Diese haben Angst vor einer Kündigung, wenn sie gegen die Mieterhöhung aufbegehren. Als Außenstehender empfinde ich das Verhalten der WOBAU als Schande. Womöglich ist diese Gesellschaft sogar noch im sozialen Wohnungsbau tätig und schreibt sich Gemeinnützigkeit(?) als Selbstlob auf ihre Fahne… MIR FEHLEN ECHT DIE WORTE!

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2 Kommentare

  1. 31. Januar 2019
    22:53
    Toto

    Jah, die sind überall so. Deshalb lohnt es sich nicht, um lebenslang zu mieten. Es war in 80-ern gut, schön angenehm, aber es geht schon langsam aber sicher runter seit fast 30 Jahre. Je enger es ist, umso gemeiner und gieriger sind die Baufirmen. Künstlich hoch gepumpte Preise bei ekligen Wohnungen (kosten so viel, wie Häuser 5 Jahre vor), steigende miete, alle Acker werden bebaut. Wenn die Landwirte keine Platz haben, können die Lebensmittelpreise noch mehr gestiegen werden.
    Die Leute werden nur für die Miete und für die Essen arbeiten und die werden so moderne Sklaven. Schöne Aussichten.

  2. 22. Februar 2019
    08:22
    Redakteurin Stephanie Memmert

    Das hat unsere Recherche ergeben:

    Häuser an der Rembrandtstraße sollen saniert werden
    Ein Bürger beklagt den Zustand der Häuser Nummer 18 bis 20. Die Wobau verspricht, demnächst Abhilfe zu schaffen.
    Den Mietern eines Mehrfamilienhauses an der Rembrandtstraße?18 bis 20 in Wolfenbüttel flatterte eine saftige Mieterhöhung ins Haus. Um satte 53?Euro monatlich und somit um rund 20?Prozent wurde deren Miete vom Vermieter, der Wobau, erhöht. Warum?
    Das fragt ein Nutzer unseres Online-Portals “Alarm 38″, der anonym bleiben möchte.
    Zu dem Thema recherchierte Stephanie Memmert.
    Wolfenbüttel.”Die Miete lag bei einigen Wohnungen noch bei 3,90?Euro pro Quadratmeter netto/kalt. Wir haben auf 4,50?Euro pro Quadratmeter netto/kalt erhöht”, sagt Geschäftsführer Markus Hering und ergänzt: “Das ist immer noch eine sehr günstige Miete.”
    Der anonyme Nutzer unseres Internetportals “Alarm?38″ wendet ein, dass das Haus aus dem Jahr 1965 stamme und in einem desolaten Zustand sei. Hering widerspricht: “Das Haus ist schlicht, aber nicht defekt.”

    Der Nutzer, der dort nicht Mieter ist, sagt: “Hier wurde vom Eigentümer 54?Jahre lang nichts investiert. Weder die unansehnlich graue, uralte Waschbetonfassade, noch die alten Holzfenster, die seit Jahren abgängige Hauseingangstür mit der vom Holz abblätternden Restfarbe, geschweige denn die schäbigen Briefkästen, miserablen Balkone oder Kellerräume (eher Verschläge)? Das ganze Haus ist in einem jämmerlichen Zustand! 50?Jahre hat die Wobau immer gute Miete kassiert, jedoch nichts saniert und modernisiert.”

    Hering betont, dass einige Wohnungen in den Häusern saniert worden seien. “In den kommenden Jahren wird auch dieses Haus an der Rembrandtstraße komplett saniert”, so der Wobau-Geschäftsführer.

    Das sei im nächsten oder im übernächsten Jahr denkbar. Auf einen genauen Zeitpunkt könne er sich aber noch nicht festlegen. Denn: “Wir stehen bei der Wobau vor enormen Aufgaben. Es ist unser erklärter Wille, unseren gesamten Wohnungsbestand zu sanieren”, unterstreicht Hering. Ziel sei es, die Wohn- und Servicequalität immer weiter zu verbessern.

    Der Leser meint, dass dort Menschen lebten, die zum Teil über 80?Jahre alt seien und nun von den 900?Euro Rente allein 600 für Miete und Nebenkosten aufbringen müssten. Die Mieter hätten Angst vor einer Kündigung, wenn sie gegen die Mieterhöhung aufbegehrten. “Wenn die Miete nicht zum Gesamteinkommen passt, sind wir gesprächsbereit”, signalisierte Hering. Hier an Kündigung zu denken, sei völlig abwegig. “Reden Sie mit uns”, forderte Hering die Mieter auf.

    Wer die Rembrandtstraße in Wolfenbüttel entlanggeht, sieht, dass die Häuser Nummer 18 und 20 noch nicht saniert sind. Die Häuser daneben und gegenüber sind saniert. Sie haben helle, frische Farbanstriche an ihren Fassaden.



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