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Neubauten in Braunschweig Nicht lösbar

30.01.2019, 19:30 | Gemeldet durch: Anonymer Nutzer

Könntet ihr mal nachforschen, warum es im Braunschweig eigentlich erlaubt ist, dass massenweise Leute Einfamilienhäuser direkt in der Stadt bauen dürfen? Es gibt akuten Mangel an Wohnungen, immer mehr Leute müssen weg ziehen und pendeln. Und da werden im westlichen Ringgebiet massenweise Quadratmeter damit verschwendet, dass dort Einfamilienhäuser gebaut werden! Da müssen Mehrfamilienhäuser hin! Bezahlbarer Wohnraum wird gebraucht (Nicht die Nobelappartments für 11€/m² im Norden). Alle Städte reden darüber, dass man eigentlich höher bauen müsste um in Zukunft genug Leute unterzubringen und Braunschweig erlaubt es, dass direkt in der Stadt wertvoller Baumraum für Einfamilienhäuser drauf gehen.
Ich gönne es jedem, aber das muss gestoppt werden. Braunschweig, denk bitte an die Zukunft.

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10 Kommentare

  1. 30. Januar 2019
    20:13
    Schelm

    Und warum müsste man massenweise enge überteuerte Wohnungen bauen, wie überall, seitdem dieser Bauwahn dauert? Es ist kein Pflicht in der Stadtmitte zu wohnen.

  2. 30. Januar 2019
    21:25
    Leser

    Gutes Thema. Würde mich auch mal interessieren.

  3. 31. Januar 2019
    08:32
    Name

    @Schelm
    Das stimmt, es gibt natürlich keine Pflicht dazu. Die Nachfrage aber wird immer größer. Kann die nicht annährend befriedigt werden, steigen die Preise für alle! Es müssen auch immer mehr Leute in umliegende Gebiete ziehen, die müssen dann zur Arbeit pendeln, die Verkehrssysteme sind jetzt schon ausgereizt. Vielleicht müssen es ja nicht die extremen Blockhochhäuser aus der Weststadt sein, aber wenigstens normale 4-5 stöckige Mehrfamilienhäuser wären schon angebracht und zumutbar. Ansonsten leiden viele darunter, dass einzelne sich den Traum vom Einfamilienhaus direkt in der Stadt erfüllen können. Der Boden in der Stadt darf nicht so an einzelne “verschwendet” werden.

  4. 31. Januar 2019
    10:20
    Redbaron

    Es war ja vieles vorgesehen.
    Nun stehen z.B. Baumärkte ( Fabrikstr.) drauf.
    BS ist jetzt schon sehr teuer, Hannover und Berlin sind da wesentlich weiter. Dort gibt es Wohnungen ab 6€m² Neubau.
    EFH und RH sind aber auch wichtig und die Mischung macht es.
    Microhäuser wären der Hit. Die Stadt will eben keine Sozialfälle.

  5. 31. Januar 2019
    12:14
    Immobiliensammler

    Es gibt Bebauungspläne. Darin ist geregelt, was wo gebaut werden darf. Damit ist ihre Frage beantwortet.
    Warum müssen ihrer Meinung nach im westlichen Ringgebiet Mehrfamilienhäuser hin? Diese können beispielsweise doch genauso gut zwischen Stiddien und Geitelde entstehen?
    Es ist richtig, wenn nicht genug Baugrund ausgewiesen wird, ziehen die Leute ins Umland! Genau das passiert mit den Leuten, die sich derzeit ein Eigenheim wünschen und dieses auch finanzieren können. Zurzeit ziehen genau diese zahlungskräftigen Familien ins Umland und bezahlen ihre Steuern an die Nachbargemeinden und nicht an Braunschweig.
    Es ist falsch, nur an die eine Bevölkerungsschicht zu denken und den “Adel” zu vergraulen. Dann haben wir bald eine “Ghetto-Stadt” mit all ihren Problemvierteln und keine Einnahmen mehr für Sanierungen. Es ist auch nicht damit getan Hochhäuser zu bauen, und die Menschen auf engsten Raum zu quetschen, wenn die Infrastruktur dazu nicht ausgelegt ist. Wasser, Abwasser, Strom, Verkehrsanbindung, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten etc. muss auch alles zu der Anzahl und Art die Bewohner passen. Außerdem möchte auch kaum einer in solchen Hochhäusern und solchen Vierteln leben, so dass Leerstand vorherzusehen ist.
    Zur Entlastung der Wohnungsnot werden bereits viele Wohnungen gebaut (Nordstadt, Noltemeyerhöfe etc.). Wenn die Mieten nicht ihr Budget passen, dann dürfen sie halt nicht in einen Neubau einziehen.
    Außerdem werden so Wohnungen frei, wenn Familien aus dem “Altbau” in einen Neubau oder in ein Eigenheim ziehen. Ferner kommt noch hinzu, dass Angebot und Nachfrage den Preis für die Mieten regelt. Wenn sich der Wohnungsmarkt entspannt hat, sinken auch die Preise für die Nachmieter. Dann sollte auch etwas für sie dabei sein.
    Also abwarten und nicht meckern.

  6. 31. Januar 2019
    17:02
    Name

    Es wird ja gerade Kritik an den Bebauungsplänen geäußert.

    Im westlichen Ringgebiet sind die Preise im Moment gerade noch so, dass für Mehrfamilienhäuser keine Preise verlangt werden müssten, die sich ein Normalverdiener nicht mehr leisten kann. Es wird ja nichtmal von Hochhäusern gesprochen, sondern Mehrfamilenhäusern.

    die ganzen Probleme, die Sie ansprechen, treten übrigens auf, wenn Sie jetzt Mehrfamilienhäuser in kleine Vororte stellen wollen. Allein Verkehrstechnisch bricht ja jetzt schon alles aus allen Nähten zur Rushhour.

    Und es werden durch Umzug in Einfamilienhäuser ja nicht genug Wohnungen frei. Braunschweig wächst. Es kommt Zuzug von außen, die Tendenz zu weniger großen Haushalten führt ebenso zu einer Nachfrage nach mehr Wohnungen. Dadurch werden die Wohnungen für ALLE teurer. Dem muss entgegen gewirkt werden. Die Not aller wiegt leider mehr, als der Traum des (VW)-“Adels”, direkt in der Stadt das Einfamilienhaus zu haben. Die Steuereinnahmen von 6 Normaleverdienenden Familien dürfte auch größer sein, als von einer sehr gut verdienden. Das als Argument zu nehmen ist wohl eher eine Milchmädchenrechnung. Der Wohnungsmarkt entspannt sich übrigens nicht. Es wird immer angespannter. Seit Jahren.

  7. 31. Januar 2019
    23:00
    Toto

    @Name: Es wird sich einmal plötzlich Entspannen. Es wird “Krach” heißen und danach kann man wieder für vernünftigen Preiß einkaufen…

  8. 03. Februar 2019
    11:25
    Redakteurin Cornelia Steiner

    Liebe Leser! Auch im Westlichen Ringgebiet werden etliche Mehrfamilienhäuser gebaut, zum Beispiel die Noltemeyer-Höfe. Und gar nicht weit entfernt davon, auf der Kälberwiese, ist ebenfalls Geschosswohnungsbau vorgesehen. Und schauen Sie mal in die Weststadt: Dort entstehen am Alsterplatz gerade um die 200 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern.
    Es gibt grundsätzlich zwei Probleme: Zum einen ist der soziale Wohnungsbau für Privatinvestoren kein lohnenswertes Geschäft (sie sind in Braunschweig aber inzwischen verpflichtet, bei großen Projekten mindestens 20 Prozent Sozialwohnungen anzubieten). Und auch die Baugenossenschaften und die städtische Wohnungsbaugesellschaft müssen auf ihre Kosten achten und dementsprechend einen Mix aus hochpreisigen Wohnungen (Eigentumswohnungen) und Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen anbieten. Zum anderen kann die Stadt auf Grundstücken, die in Privathand sind, nur begrenzt vorschreiben, was die Eigentümer dort machen. Herzliche Grüße, Cornelia Steiner.

  9. 04. Februar 2019
    19:05
    Über den Tellerrand

    Wir sollten absolut Überlegen, nicht immer nach Oben in die Höhe zu Bauen.
    Nach unten ist auch eine gute Option.
    Spart einige Dinge die Teuer sind, zb. das Heizen ….
    Und da das eigentliche Leben außerhalb der Wohnung stattfindet ist dieses eine gute Alternative.

  10. 05. Februar 2019
    16:12
    Gute Idee!

    Über den Tellerrand: Gute Idee! Die Stadt Salzgitter könnte z. B. Eigenbedarf am Schacht Konrad anmelden und Wohnungen daraus bauen. Dort unten ist es immer Warm, man ist wetterunabhängig und der ganze Atommüll dürfte dann nicht mehr dort eingelagert werden.
    Die Stollen kann man miteinander verbinden und so kurze Wege untereinander schaffen, unabhängig von geologischen Gegebenheiten (Berge, Täler, Flüsse, Trassen etc.). Tageslicht lässt sich über Lichtleiter nach unten transportieren und so die Wohnungen erhellen.



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