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Öfen und Umwelt Nicht lösbar

08.09.2019, 14:41 | Gemeldet durch: Anonymer Nutzer

Bin heute auf Radtour im Elm unterwegs gewesen. Meine zwei Freunde und ich wollten mal wieder Natur sehen und gute Luft atmen. Allerdings: Bereits ab dem frühen Nachmittag qualmte es aus vielen Schornsteinen in den ansonsten hübschen Dörfern um Sickte und Cremlingen herum. Der Geruch war schon extrem, mit Natur und Durchatmen hatte das heute alles nichts mehr zu tun, obwohl die Außentemperaturen angenehm waren. Offenbar ist vielen Bewohnern hier ihre eigene Umgebung nichts wert. Sehr schade, weil am Geld kann es wohl nicht liegen, wenn man die Häuser und Autos so sieht.

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19 Kommentare

  1. 08. September 2019
    20:14
    Pimmeleinhorn

    Jeder hat eigene Vorstellung und Gefühl von warm, angenehm und kalt. Manche (ich auch) schlafen im 17-18 Grad am besten. Manche brauchen 22 Grad.
    Bitte mehr Toleranz!

  2. 09. September 2019
    08:13
    Harry

    Stimmt schon, jeder hat ein eigenes Wärmegefühl. Eigentlich kann man dafür aber die Gasheizung aufdrehen und muss nicht beim kleinsten Frösteln Holz verbrennen, oder? Die geruchsarme und gesundheitsfreundlichere Alternative ist doch da. Vielleicht mal ein bisschen mehr Toleranz in die andere Richtung?

  3. 09. September 2019
    11:39
    B.Müller

    Toleranz hört auf wenn die Luft verpestet wird

  4. 09. September 2019
    16:42
    Michael Nussbaum

    Ich hoffe, dass Sie mit “normalen” Fahrrädern und nicht mit Pedelecs unterwegs waren…

  5. 09. September 2019
    20:39
    Jürgen

    Ich mag diese Sache mit “verpesten”. Meistens sagen diejenigen, die sonst mit Billigflüge jährlich 3-mal nach Mallorca fliegen, aber Hans in dem Dorf darf den Kamin für eine Stunde Abend anzünden und er muss das Auto auch beim Rot ausmachen.

  6. 10. September 2019
    08:58
    Jürgen

    Korrektur: …darf NICHT den Kamin für eine Stunde Abend anzünden…

  7. 10. September 2019
    09:10
    Sabine

    Die Gegenargumente zum Aufreger ziehen nicht. Ein Pedelec riecht nicht unangenehm. Die Stromerzeugung ist natürlich etwas Anderes, hat aber mit dem Thema hier nichts zu tun. Gleiches gilt für bloße Mutmaßungen über Billigflüge usw. Vor der Tür anfangen! Und da stinkt es mächtig. Es wird endlich mal Zeit, dass auch hier dem Egoismus Einhalt geboten wird. Lesen Sie mal, was Kachelmann zu dem Thema sagt:
    https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_84671908/kachelmanns-donnerwetter-feinstaub-aus-holzoefen-die-gemuetlichen-dementoren.html
    In meinen Augen hat der Mann Recht. Natürlich kann man diese Holzverbrennerei nicht ganz verbieten, aber man sollte gesetzlich kurzfristig dafür sorgen, dass entsprechende Filteranlagen Pflicht werden.

  8. 10. September 2019
    16:51
    Landwirt

    @Sabine: Mit dem Egoismus müsste man aufhören klar. Das Egoismus einiger Lobbys kennen keine grenzen. Autos verbieten, KFZ-Freie Städte, jetzt fangen die mit den Kaminen an und irgendwann kommt vielleicht Fleisch zu verbieten. Es stinkt nicht. Kamingeruh gehört im Herbst zum Landesluft. Wer es nicht kapiert, muss lieber zurück in eine Großstadt umziehen. Wenn mir etwas nicht gefällt, mache ich dort keinen Radtour.

  9. 10. September 2019
    16:57
    Weizenradler

    Wo ich langfahre, müsste eigentlich jede Heizung aus! Jeder Autofahrer müsste von der stinkenden Blechkiste umsteigen.

    sabine: “Die Stromerzeugung ist natürlich etwas Anderes,”
    Nicht nur das. Meinen Sie, dass die Batterien irgendwo Bio angebaut werden, und sind die am ende sich selber abgebaut?
    Ich weiß, ich weiß, es gehört nicht zum Thema. Sonst hätten Sie kein Recht…

  10. 11. September 2019
    07:02
    Herbstling

    Lustige Debatte hier. Aber unsachlich. Autos sind noch notwendig, Fleisch wird nun mal vom Menschen gegessen. Aber “Kamingeruh gehört im Herbst zum Landesluft” ist falsch. Ist nämlich nicht notwendig, nur schön für den, der drinnen sitzt. (Und in der Stadt riecht es mittlerweile auch nach verbranntem Holz.
    B. Müller hat es in einem Satz gesagt.
    Und: Was ist denn gegen Filter einzuwenden? Da kann doch jeder sein Feuerchen entfachen und die Luft ist trotzdem besser.

  11. 11. September 2019
    14:10
    Weizenradler

    @Herbstling: Ich habe natürlich nits gegen Filter. Ich habe (noch) keinen Kamin, aber mich stört dieses Geruh draußen gar nicht. Ich bin sogar ein bißl neidisch, weil ich erst noch andere zu Tun habe, bevor ich Kamin einbaue. Das Gestank erinnert mich ein wenig an meine Kindheit, wo noch alle mit Braunkohle geheizt haben. Damals war es noch viel Stärker, fast wie am Brockenbahn. (es wundert mich, dass die Leute dagegen noch nicht Protestiert haben)

  12. 11. September 2019
    17:50
    Herbstling

    Ach, @Weizenradler, mich erinnert auch alles Mögliche an meine Kindheit, Z. B, der Geruch von Autoabgasen, bevor Katalysatoren Pflicht wurden. Oder die undichten Holz-Sprossenfenster bei meiner Oma auf dem Land. Oder der Schul-Besuch an dieser schreckliche innerdeutschen Grenze, bei uns Helmstedt-Marienborn. Bei meiner Oma im Weserbergland wurde übrigens auch noch mit Holz und Kohle geheizt, da gab es gar keine andere Möglichkeit (sie war froh, als sich das änderte).
    Wissen Sie, ich erinnere mich aber trotzdem nicht nur daran, sondern auch daran, wie meine Oma mir Märchen erzählt hat. Erinnerungen an meine Kindheit kriege ich außerdem eher, wenn jemand echte Hühnersuppe kocht oder wenn es im Haus nach frischem Zwetschgenkuchen duftet. Zum Beispiel.
    Bei anderen Dingen (sh. ganz oben) bin ich trotz netter Erinnerungen froh, dass ich diese Dinge nicht mehr haben muss.

    Was die Brockenbahn und auch andere Dampflokomotiven anbelangt: Die will wohl kaum jemand verbieten, denke ich. Die qualmen aber anderen Leuten auch eher selten das Haus zu.

    Wie gesagt, gute Filter wären eine tolle Sache – auch, wenn dann mangels Gestank die eine Sorte Kindheitserinnerungen ausbleibt.
    😉
    Liebe Grüße

  13. 11. September 2019
    20:55
    Anwohner

    Als Einwohner von Destedt teile ich hier mal meine Meinung mit: Der Gestank der letzten jahre kotzt uns an. Und nicht nur uns. Interessiert aber niemanden, im Ortsrat befasst man sich lieber mit Frühblühern. Was ja auch wichtig ist, ok. Aber der Verbrennungsgeruch von Anfang September bis April ist eine absolute ZUMUTUNG. Es sollen dohc neue Leute herziehen und Geld bringen, oder? Warum sollten die ? Weil es hier so stinkt,oder warum? Kümmert Euch mal um die echten Luftverpester oder seit ihr auch welche? Oder sind es Neubürger? So gestunken wie in den letzten Jahren hat es hier höchstens in den 60ern.

  14. 12. September 2019
    14:35
    Redakteurin Maria Osburg

    Liebe Leser,

    vielen Dank für Ihren Hinweis. Es liegt in dem persönlichen Ermessen eines jeden Bürgers, die Heizung einzuschalten, wann es ihm beliebt. Deswegen ist dies kein Fall für die Redaktion.Wir bitten um Ihr Verständnis.

    Herzliche Grüße von Ihrer Redaktion

  15. 12. September 2019
    15:40
    Broiler

    Vielen Dank.:)

  16. 12. September 2019
    21:18
    Kaminofenbetreiber

    @Redakteurin Maria Osburg
    Danke! Die erste vernünftige Antwort der Redaktion seit Monaten!

  17. 13. September 2019
    19:19
    Wessi

    Qualitätsjournalismus :-)

  18. 13. September 2019
    23:28
    Henning

    Ich bin erfreut, dass die Zeitung doch noch einige wenige intelligente Journalisten findet, einstellt und bezahlen kann.
    Danke Frau Osburg. weiter so!

  19. 15. September 2019
    22:38
    !

    na na na, so toll wahr das ja nun auch wieder nicht, was die Redakteurin von sich gegeben hat.



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