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Parksituation im Östlichen Ringgebiet Nicht lösbar

05.01.2016, 08:46 | Gemeldet durch: Anonymer Nutzer

Das Thema ist bei weitem nicht neu – trotzdem tut sich nichts und eine Besserung ist nicht in Sicht…

Die Parkplatzsituation im östlichen Ringgebiet ist jenseits der Belastungsgrenze und gerade in Zeiten, wo bei Arbeitnehmern Flexibilität ganz oben auf der Anforderungsliste steht, sind Parkmöglichkeiten für *jede* Familie ein wichtiges Thema.
Wenn man die Parkplätze in der Straße nimmt, so existieren pro Mehrfamilienhaus ca. 4-5 Parklücken. Bei 8-10 Mietparteien pro Haus kann das schon einmal nicht aufgehen.
Das Problem: Die Anordnung der Parklücken. Parallel zum Bürgersteig zu parken ist einfach nicht platzsparend genug. Wenn man diagonal parken würde, könnte man die Parkdichte um ein paar Prozent erhöhen.
Mein Lösungsvorschlag:
Alle Straßen zu Einbahnstraßen machen!
In den bisherigen beidseitig befahrbaren Straßen ist es ohnehin nicht möglich bei Gegenverkehr direkt aneinander vorbei zu fahren. Der Platz würde in solchen Straßen aber locker ausreichen um eine Seite der Straße mit diagonal angeordneten Parkbuchten auszustatten, wenn man nur eine Fahrtrichtung zuließe.
Diese Einbahstraßen-System funktioniert sogar in Millionen-Metropolen sehr gut, weil man auch mit einem Netz aus abwechselnden Einbahnstraßen immer zuverlässig zum Ziel kommt. Warum also auch nicht in einem Wohngebiet. Weiterhin würde dies sogar das Unfallrisiko beim Einbiegen in die Straßen vom Ring her reduzieren, da nicht doch plötzlich jemand entgegen kommen könnte.
Zusammengefasst kann man mit anwechselnden Einbahnstraßen also den Verkehr beruhigen, Unfallrisiken minimieren und zugleich mehr Parkmöglichkeiten schaffen!

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14 Kommentare

  1. 05. Januar 2016
    08:55
    Zu faul zum Laufen…..

    Einbahnstraßen führen zu Umwegen und aufgrund des fehlenden Gegenverkehrs werden höhere Geschwindigkeiten gefahren! Also mieten Sie sich eine Garage oder schaffen sie Ihr 2. oder 3. Fahrzeug ab….. In einer Großstadt kann man nie direkt vor der Tür parken, also akzeptieren oder aufs land ziehen…..

  2. 05. Januar 2016
    09:11
    Schneemann

    Wer so Citynah mit bester Infrastruktur wohnt, sollte auf’s Fahrrad umsteigen. Das würde enorm helfen.

    Die Parkproblematik sind absolute Luxusprobleme. Es dürfte jedem, der dort hin gezogen ist, klar gewesen sein, das dort wenig Parkraum vorhanden ist. Die Wohnung ist teuer, für Parkplatz ist aber kein Mieter bereit Geld auszugeben.

    Hier externe Hilfe zu bitten ist ja wohl extrem überzogen.

  3. 05. Januar 2016
    09:43
    Es nervt

    Diese ewige Gejammere aus dem östlichen Ringgebiet nervt. Wer mit der Parkplatzsituation dort nicht leben kann, soll gefälligst woanders hinziehen. Verstehe sowieso nicht, was so toll an dieser Wohngegend sein soll. Außer, dass insbesondere Pseudo-Intellektuelle meinen, dort wohnen zu müssen.

  4. 05. Januar 2016
    12:35
    Vorschlag

    Ich schlage Ihnen vor eine Schrottpresse zu benutzen, dann passen alle Fahrzeuge Ihres Hauses samt Zweit- und Drittwagen, sowie Besuchern garatniert nebeneinander in eine einzige Parklücke und alle Probleme sind beseitigt.

    Haben Sie noch einen Hof mit Grünflächen, Blumen, Bäumen, usw.? Dann bauen Sie da noch ein bißerl Beton und Asphalt hin, vielleicht ein kleines Parkhaus oder eine Tiefgarage….

  5. 05. Januar 2016
    13:04
    Martin Schölke

    @Es nervt:
    Vollste Zustimmung. Und das ist ja nicht erst seit gestern so, denn bereits vor 20 Jahren war das östl. Ringgebiet schon total trendy.
    Sich einerseits damit brüsten, im östl. Ringgebiet zu wohnen und andererseits für seinen SUV keinen Parkplatz zu bekommen hatte ich damals schon nicht verstanden.

  6. 05. Januar 2016
    13:58
    Melitta Mann

    Ich abe gar keine Auto, Senora…

  7. 05. Januar 2016
    14:09
    Redakteurin Cornelia Steiner

    Liebe Leser! Vielen Dank für Ihren Hinweis – in der Tat handelt es sich um ein Dauerproblem, das mit der extrem hohen Wohndichte im Östlichen Ringgebiet zu tun hat: zu viele Autos, zu wenig Parkraum. Den Vorschlag, Einbahnstraßen einzurichten, machten Anwohner auch schon 2014 im Rahmen des Bürgerhaushaltes. Die Stadtverwaltung hat dazu wie folgt Stellung genommen: “Die Tempo-30-Zonen, u. a. im Östlichen Ringgebiet, sollen vor allem der Verkehrsberuhigung, der Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Unterbringung von Schleichverkehr dienen. Daher ist es ein Grundprinzip, ein ungehindertes zügiges Fahren nicht überall zu ermöglichen, sondern auf gegenseitige Rücksichtnahme und Verständigung zu setzen, so dass eine angemessene Fahrweise auch ohne ständige Überwachung gewährleistet ist. Einbahnstraßen stehen diesen Zielen entgegen, weil es dort keinen Gegenverkehr gibt. Das fördert überhöhte Geschwindigkeiten und macht Straßen für Durchgangsverkehr attraktiver. Einbahnstraßen zwingen außerdem zu Umwegen und erhöhen neben dem Kraftstoffverbrauch und der Fahrzeit auch Abgas- und Lärmbelastungen. Einbahnstraßen werden daher in Tempo-30-Zonen nur ausnahmsweise angeordnet, um beispielsweise einen sogenannten Eckabschneiderverkehr zwischen Hauptverkehrsstraßen zu verhindern. Insgesamt betrachtet würde die Anordnung von Einbahnstraßen zu gravierenden Verschlechterungen der Gesamtsituation führen. Selbst wenn man unterstellt, dass es möglich wäre, diese Bedenken zurückzustellen, wäre die Umsetzung des Vorschlages aus zwei Gründen trotzdem nicht möglich: Beim Senkrechtparken sind in Abhängigkeit von der Breite des Parkstandes Fahrgassenbreiten von rund 6 m zum Ein- und Ausparken erforderlich. In den gründerzeitlichen Quartieren des Östlichen Ringgebiets mit Geschosswohnungsbau und Parkraummangel stellt die Drehleiter der Feuerwehr im Regelfall den sogenannten 2. Rettungsweg dar. Dafür benötigt die Feuerwehr geeignete Aufstell- und Bewegungsflächen, die neben weiteren Anforderungen eine Breite von 6,50 m aufweisen müssen. Wenn in den entsprechenden Straßen auf einer oder beiden Seiten Querparken statt Längsparken eingerichtet würde, wären nicht mehr die notwendigen Fahrgassenbreiten zum Ein- und Ausparken und für den Einsatz der Feuerwehr vorhanden. Daher kann der Vorschlag nicht umgesetzt werden.” Herzliche Grüße, Ihre Lokalredaktion.

  8. 05. Januar 2016
    14:25
    Nicht-dort-Wohner

    Es gibt im östlichen Ringgebiet etliche Straßen, in denen die Feuerwehr keine Chance auf Befahrbarkeit hat wegen der baulichen Gegebenheiten. In den übrigen Straßen sorgen die zahlreichen Falschparker dafür, dass Rettungswege dicht gemacht werden. Wer dort hin zieht, ist selbst Schuld. Aber man möchte ja “zur Elite” gehören…..

  9. 05. Januar 2016
    18:52
    C.

    Teilweise sehr unsachliche Kommentare die hier geschrieben werden. Das man auf das Auto angewiesen sein könnte, kommt vermutlich niemandem in den Sinn. Das man vielleicht Eigentum besitzt und nicht einfach umziehen kann/möchte kann es auch geben. Dennoch ist die Situation nicht zu lösen. Hilfe von der Stadt bekommt auch nicht. Meine Theorie ist, dass das östliche Ringgebiet abgewertet werden soll. Deswegen werden auch weniger Parkplätze geschaffen. Möglichkeiten zum Bauen von Parkplätzen gibt es viele. Oder eine andere Anordnung von bestehenden Parkplätzen.

  10. 05. Januar 2016
    19:12
    Puddel

    Vor 30 Jahren haben wir dort auch mal gewohnt. Das Problem gab es dort nicht. Wie kommt’s? Neue Häuser wurden nicht gebaut, d.h. es wohnen heute nicht mehr Menschen als damals dort. Im Umkehrschluss heißt das doch, dass die Pkw-Anzahl pro Familie zugenommenen hat und ich frage mich,wie dreist es eigentlich ist für den 2. oder 3. Pkw auch noch umsonst und auf Kosten der Allgemeinheit einen Parkplatz zu erwarten.

  11. 05. Januar 2016
    23:57
    Nicht-dort-Wohner

    Die Straßen sind doch größtenteils so eng, dass man die Parkplätze selbst bei einer Einbahnstrassenregelung nicht anders anordnen könnte. Zum Beispiel die Schunterstrasse. Wenn man als Anwohner so genervt ist von der Situation sollte man vielleicht mal selbst an der Lösung arbeiten und nicht immer erwarten, dass das andere machen.

  12. 06. Januar 2016
    11:55
    Wer will das schon?!

    Mehr Parkplätze = mehr Autos. Im “Pfötchenviertel” fehlen mehr Poller, die die Autofahrer vom Parken auf den Gehwegen abhalten.

  13. 07. Januar 2016
    21:10
    noch ein Genervter

    Mein Gott, wenn ich das schon wieder lese: “Man ist auf´s Auto angewiesen”. Dann muss man sich halt mal nach anderen Alternativen umschauen, z. B. Fahrgemeinschaften oder einfach mal ein paar Meter mehr laufen. Aber wenn man natürlich unbedingt im Östlichen wohnen will und die erwachsenen Kinder auch jeweils unbedingt ein Auto haben müssen (weil es ihnen ja schließlich nicht zugemutet werden kann, die 3 km zur Schule mit dem Fahrrad oder den Öffis zu fahren), muss man halt nicht rumplärren, weil man nicht jederzeit einen Parkplatz vor der eigenen Haustür findet. Frage mich nur, wie tausende anderer Menschen in ähnlicher Situation dieses Luxusproblem meistern.

  14. 09. Januar 2016
    20:02
    Puddel

    Vor vielen Jahren, als wir dort wohnten, gab es dieses Problem nicht. Wieso nicht? Mehr Menschen können es nicht geworden sein, also hat ist die Anzahl der Autos gestiegen. Ich finde es ziemlich dreist, auf Kosten der Allgemeinheit für meinen 2. oder 3. Wagen einen Parkplatz zu erwarten.



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