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“Punktuelle” Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 km/h Nicht begonnen

10.04.2019, 13:16 | Gemeldet durch: Anonymer Nutzer

Hier wieder zwei Beispiele aus der Rubrik “Gut gedacht ist nicht gleich gut gemacht”:
Vor dem Edeka-Markt in Waggum und dem Netto-Markt in Bienrode ist seit Kurzem die zulässige Höchstgeschwindigkeit für wenige(!) Meter auf 30 km/h reduziert.
Mir ist es nun schon zum wiederholten Male passiert, dass ich mich auf die anderen Verkehrsteilnehmer konzentriert, dabei aber diese punktuelle Maßnahme aus dem Auge verloren habe, weil sie erst kurz davor ausgeschildert ist (und direkt darauf auch schon wieder aufgehoben wird).
Wenn man die Akzeptanz und die Auffälligkeit einer solchen Beschränkung erhöhen möchte, dann sollte das keine solche Alibi-Maßnahme sein. Also entweder verlängert man die beschränkte Strecke (meinetwegen durch den kompletten Ort hindurch, dann hätten die Anwohner über die Geräuschreduktion auch noch etwas davon) oder verlangsamt den Verkehr an den betreffenden Stellen durch bauliche Maßnahmen.
Aber DIES HIER sind nur Fördermaßnahmen für Schilderhersteller (…) – und ggf. noch ein Grundlage dafür, Bußgelder einzutreiben. Mehr aber auch nicht!.

* Der Aufreger wurde wegen Verstoßes gegen die Kommentarregeln gekürzt. Die Redaktion *

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4 Kommentare

  1. 10. April 2019
    14:15
    Wieso, Weshalb, Warum?

    Ihr Aufreger ist bis auf Ihren letzten Absatz sicherlich auf großes Interesse und Zustimmung bei vielen Anwohnerinnen und Anwohnern gestoßen:
    Der Satz: “Aber DIES HIER sind nur Fördermaßnahmen für Schilderhersteller (…)-und ggf. noch ein Grundlage dafür, Bußgelder einzutreiben:” , ist aber leider nur eine sehr beliebte Trollerei gegen die zuständige Straßenverkehrsbehörde!
    Warum?

  2. 10. April 2019
    15:23
    Fahrlehrer

    Eine Geschwindigkeitsbeschränkung erfordert eine bestimmte Gefahrenlage und ist dann auch nur in dieserm Bereich (z. B. Schule, Kita, Altenheim) zulässig. Augen auf und Schilder beachten, wer sie ignoriert wird nicht abgezockt!

  3. 12. April 2019
    05:35
    Torkelradler

    “kurz davor ausgeschildert”?? Ist es bei Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht die Regel, daß diese ab Schild gelten?

    Und was hat die Wahrnehmung des Schildes damit zu tun, daß die Beschränkung bald darauf wieder aufgehoben wird? Wird das Schild dadurch kleiner?

    Die Begründung für den Aufreger wirkt auf mich ziemlich konfus.

  4. 17. April 2019
    08:05
    Waggumer

    Ich kann dem Autor nur zustimmen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h auf dem kurzen Fahrbahnstück wird leider von vielen tatsächlich gerne übersehen bzw. ignoriert. In Waggum kommt erst die 30, dann 50 und dann kurze Zeit später wieder 30. Da hätte man sich die 50 eigentlich sparen können… Auch wenn der “Fahrlehrer” Recht hat, dass nur zu bestimmten Gefahrenlagen 30 angeordnet werden darf, hätte man hier aufgrund parkender Autos und Einmündungen 30 belassen können.



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