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Radweg Ahlumer Straße Nicht begonnen

Fallsteinweg 11, 38302 Wolfenbüttel, Deutschland (52.16703,10.563549999999964)
06.11.2018, 20:55 | Gemeldet durch: Anonymer Nutzer

Mein Sohn war am Sonntag, den 04.11.18 um 15:15 Uhr mit dem Fahrrad auf der Ahlumer Str. Richtung Innenstadt unterwegs. Er fuhr auf dem Streifen, welcher sich durch seine rote Pflasterung vom Gehweg abhebt. Dieser Streifen führt kurz vor dem Kreisel auf die Straße, da Radfahrer dort dann auf der Straße durch den Kreisel müssen. Dort führt dann nur noch der graue Gehweg weiter. Noch vor dem Kreisel wurde mein Sohn von der Polizei gestoppt und gefragt, ob er denn wüsste, was er falsch gemacht hat. Mein Sohn verneinte diese Frage. Der Polizist erklärte ihm, dass er auf dem Gehweg fährt, darauf zeigte mein Sohn auf den farblich rot gekennzeichneten Streifen und sagte, dass dies doch ein Fahrradweg wäre. Der Polizist sagte, dass in Deutschland alles durch Schilder kenntlich gemacht werde und hier hat es wohl die Stadt versäumt, am Anfang des Radweges ein Schild aufzustellen und somit wäre es ein Gehweg und mein Sohn musste 10 Euro Verwarngeld bezahlen. Daraufhin fragte mein Sohn, ob er denn jetzt auf der Hauptstraße weiterfahren müsse, der Beamte antwortete darauf : „ Zu ihrer Sicherheit würde ich da oben weiter fahren!“ Mein Sohn war wegen dieser Antwort etwas verwirrt, hatte er doch gerade eben dafür 10 Euro bezahlen müssen. Also fragte er noch einmal nach, ob er denn nun wirklich da oben weiter fahren solle, da er ja gerade dafür verwarnt worden war, oder ob er auf der Straße weiter fahren solle. Der Polizist sagte nur, dass er dazu jetzt auch nichts mehr sagen kann. Mein Sohn rief danach bei der Polizei an und erkundigte sich nach der Echtheit der Polizisten. Sie waren echt wurde ihm gesagt und er könne auf das Revier kommen und Einspruch einlegen.

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9 Kommentare

  1. 07. November 2018
    07:25
    POM

    Dann sollte der das auch tun.

  2. 07. November 2018
    10:18
    Heros_27.1 (R)

    Mit Zahlung des Verwarngeldes wurde die Ordnungswidrigkeit anerkannt und daher sind Rechtsmittel ausgeschlossen.
    Im Übrigen liest sich das Ganze doch sehr abenteuerlich, so dass man annehmen kann, das es sich um einen falschen Aufreger handelt.

  3. 07. November 2018
    13:57
    Pipifax

    Dieser “Roman” erinnert doch sehr stark an die gefälschten Aufreger des “Freiwilligen Feuerwehrmannes”!

  4. 07. November 2018
    15:46
    unecht

    @Heros_27.1 (R): Das sehe ich genauso!
    Wenn es den Eltern darum ginge, dass hier etwas falsch gelaufen wäre und es die Öffentlichkeit erfahren sollte, würden sie sich direkt an die Redaktion wenden und Beweise für die Echtheit vorlegen. Die Redaktion könnte der Sache gleich auf den Grund gehen und einen Artikel in Zusammenarbeit mit den Eltern erstellen.
    Aber so, gehe ich auch davon aus, das hier nur wieder jemand provozieren und gegen die Behörden wettern will.

  5. 07. November 2018
    23:22
    Schelm

    Den Mangel bei der Stadt melden! Wenn es nichts passiert, Untätigkeitsklage.

  6. 08. November 2018
    08:17
    Wieso Mangel?

    Es handelt sich um einen Radweg ohne Benutzungspflicht, der nicht ausgeschildert wird. Wer mit der Polizei redet und sogar noch Geld abdrückt, ist selber schuld, das wird jeder Anwalt bestätigen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Radverkehrsanlage

  7. 09. November 2018
    12:38
    Hauff

    “Es war einmal…”, so fangen Geschichten wie dieser “Aufreger” meist an!

  8. 12. November 2018
    13:26
    Klaus

    Es gibt genug Radfahrer die auf der falschen Seite fahren. Dann kommen noch die Radler dazu, die in der Dunkelheit ohne Licht fahren, diese sollten mal zur Kasse gebeten werden. Auch im Kreisel am Rosenwall fahren einige Schüler auf der falschen Seite durch den Kreisverkehr.

  9. 13. November 2018
    13:56
    Harald

    Habe den Bericht gestern durch Zufall gelesen. Bin heute mit dem Fahrrad die Ahlumer Str. stadtauswärts gefahren. Da das Schild für Fahrradweg fehlt, bin ich, wie die Polizei es wünscht, auf der Fahrbahn gefahren zur Freude aller Autofahrer hinter mir. Ich werde es weiter so machen, denn die 10,00 € möchte ich nicht bezahlen. Wenn es so gewollt ist, mache ich es so.



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