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Regenrückhaltebecken Gelöst

Regenrückhaltebecken
11.07.2018, 18:43 | Gemeldet durch: freise.r

Anmerkung zum Artikel vom 06.07.2018 „Stadt stärkt Schutz bei Starkregen“.
Im letzten Jahr sind während eines Starkregens erhebliche Mengen Ackerboden in das Rückhaltebecken in der gedachten südlichen Verlängerung der Hoffmann-von Fallerslebenstr. gespült worden. Es ist m.E. nicht auszuschließen, dass bei dem nächsten Starkregen der Abfluss des Beckens, der bereits unter der OK. des eingespülten Bodens liegt, verstopft und das Becken wegen des verringerten Rückhaltevolumens zur “Freude” der “Unterlieger” überläuft. Ganz abgesehen davon, dass dann nicht unerhebliche Mengen Schlamm in die überforderte Regenwasserkanalisation gespült werden. Ich frage mich, warum man die lange Trockenperiode nicht zum Ausräumen des Beckens genutzt hat!? Oder sind meine Bedenken unbegründet?
Kurz nach der Inbetriebnahme des Beckens stand das Wasser während eines Starkregens (ca. 60 Liter/m2 innerhalb von 20 Min.) bei vollem Rückhaltevolumen bereits knapp einen Meter unterhalb des nördlichen Beckenrandes.

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2 Kommentare

  1. 13. Juli 2018
    16:06
    Redakteurin Stephanie Memmert

    Vielen Dank für den Hinweis. Wir gehen Ihren Fragen nach.

  2. 07. August 2018
    15:29
    Redakteurin Stephanie Memmert

    Das ist die Antwort in unserer Print-Ausgabe:

    Warum hat man die lange Trockenperiode nicht genutzt, um das Rückhaltebecken an der gedachten südlichen Verlängerung der Hoffmann-von Fallersleben-Straße auszuräumen.

    Das fragt unser Leser Rolf Freise

    Die Antwort recherchierte Stephanie Memmert

    Der Leser berichtet, dass im vergangenen Jahr während des Starkregens erhebliche Mengen Ackerboden in das Rückhaltebecken gespült worden seien. Es sei seines Erachtens nicht auszuschließen, dass bei dem nächsten Starkregen der Abfluss des Beckens, der bereits unter der Oberkante des eingespülten Bodens liegt, verstopft und das Becken wegen des verringerten Rückhaltevolumens „zur Freude der Unterlieger“ überläuft.

    Ganz abgesehen davon, so der Leser weiter, dass dann nicht unerhebliche Mengen Schlamm in die überforderte Regenwasserkanalisation gespült würden. Kurz nach der Inbetriebnahme des Beckens habe das Wasser während eines Starkregens – damals fielen etwa 60 Liter Wasser pro Quadratmeter innerhalb von 20 Minuten – bei vollem Rückhaltevolumen bereits knapp einen Meter unterhalb des nördlichen Beckenrandes gestanden.

    Mit seiner Frage reagierte unser Leser auf unsere Berichterstattung „Stadt stärkt Schutz bei Starkregen“. In dem Bericht ging es darum, dass sich Wolfenbüttel rüste, um besser mit Starkregenfällen umgehen zu können.

    Matthias Tramp, Betriebsleiter des Abwasserbeseitigungsbetriebes der Stadt Wolfenbüttel (ABW), reagierte umgehend: „Wir haben uns das Regenrückhaltebecken aktuell noch einmal angesehen und möchten Entwarnung geben. Die eingespülten Materialien haben sich flächig auf dem Beckenboden verteilt und haben eine überschaubare Gesamtmenge, die die Funktion des Beckens nicht nennenswert beeinflusst.“ Der Ablauf sei frei und würde von eventuellen Verunreinigungen durch Lehm- oder Ackerboden auch nicht verstopft werden können. Der Ablauf liege bei Trockenbecken, um ein solches handele es sich hier, an der tiefsten Stelle, um ein Leerlaufen nach Betrieb sicherzustellen. „Sollte eine jetzt vorsorglich veranlasste Vermessung der Beckensohle trotzdem Handlungsbedarf begründen, werden wir natürlich reagieren.“, so der Betriebsleiter abschließend.



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