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Verantwortungslose Schulbehörde in Braunschweig Nicht lösbar

10.02.2020, 10:52 | Gemeldet durch: Anonymer Nutzer

Gefahrenschutz für unsere Schülerinnen und Schüler in Stadt und Landkreisen Braunschweig/Wolfenbüttel sieht definitiv anders aus. Wohingegen viele Städte und Gemeinden im Großraum inkl. Hannover vorsorglich und aufgrund des akuten Unwetters den Unterricht heute haben ausfallen lassen, schafft es die Stadt Braunschweig wieder einmal nicht unsere Kinder vorsorglich zu schützen. Es ist ein extremer Sturm mit Orkan, der auch heute morgen noch tobt und trotzdem kein Gnade! Was soll das? Habt ihr keine Kinder? Unverantwortlich finde ich das. Muss erst ein Kind einen Ast auf den Kopf kriegen oder was muss sonst passieren??? Abtreten und setzen 6.

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23 Kommentare

  1. 10. Februar 2020
    10:57
    Sabine

    Meine Güte, warum diese Aufregung? Ja, es war recht stürmisch und ja, es hat auch ein paar Schäden gegeben. Aber warum sollen es die Schüler nicht schaffen, zur Schule zu gehen? Hunderttausende Arbeitnehmer haben das auch geschafft.

  2. 10. Februar 2020
    11:23
    Verwunderung

    Durchaus interessant, dass in H, HI, SZ, WOB usw. die Schule ausfällt, nur nicht in BS, PE, GF.
    Gibt es da keine einheitlichen Richtlinien? Wehen an gewissen Orten andere Winde? Wir sprechen ja immerhin von einem Orkantief, von dem ganz D betroffen ist/war.

    Quelle: https://www.bvibs.de/?page_id=13384
    (Ggf. vorher Cookies akzeptieren)

  3. 10. Februar 2020
    11:24
    Verantwortungsvoller Leser

    Ich könnte jetzt von damals reden, wo wir auch bei jedem Wind und Wetter zur Schule mussten. Das möchte ich mir jetzt aber sparen.
    Warum soll die Schule ausfallen? Schule ist eine Vorbereitung auf das Erwachsenenleben. Alle Geschäfte haben heute geöffnet. Büros sind besetzt. Firmen sind erreichbar und alle Arbeiten (bis auf wenige Ausnahmen) ununterbrochen weiter. Ganz im Gegenteil, viele arbeiten heute sogar Sonderschichten.
    Wer Angst hat, ihm könnte ein Ast auf den Kopf fallen, sollte einen anderen Schulweg wählen. Ein Ast kann auch bei schönem, windstillen Wetter abbrechen.
    Es gibt auch noch andere Gefahren auf dem Schulweg: Straßenverkehr, Verbrecher, Meteoriten, Terror, Tollwut etc. Wollen sie bei jeder noch so kleinen Gefahrenlage ihre Kinder zu Hause lassen? Gehen ihre Kinder heute Nachmittag auch zum spielen raus? Gehen sie selbst heute zur Arbeit oder zum Einkaufen? Erwarten sie auch, dass ihnen heute die Post / Pakete, Zeitung / Prospekte zugestellt werden?
    Bitte packen sie ihre Kinder nicht zu sehr in Watte. Wie sollen diese denn später in ihrem Leben klarkommen.
    Ach ja, ich habe übrigens auch 2 Kinder, welche keine Probleme haben, heute alleine zur Schule zu gehen. Egal ob es stürmt, regnet oder schneit. Bei extremwetterlagen wie z. B. Glatteis, gehen sie halt 15 Minuten früher los. Für Regen und Schnee gibt es entsprechende Kleidung. Und bei starkem Wind oder Orkan gibt es entsprechende Verhaltensregeln auf den Weg.

  4. 10. Februar 2020
    11:39
    Und wieder eine Behördenschelte

    Kinder haben ein Anrecht auf Bildung. Eltern, die schulfrei fordern hindern ihre Kinder daran etwas Vernünftiges zu lernen.
    Warum darf sich das Jugendamt bei solchen Helikoptereltern nicht einschalten. Schließlich schaden solche Eltern ihren Kindern mehr als sie nutzen.
    Arme, junge Generation.
    Es wundert mich schon nicht mehr, dass die Jugend heutzutage nur noch Meckernd, Fordernd und Nöhlend auf die Straßen zieht zum Demonstrieren (ach nee, Streiken), anstelle an konstruktiven Lösungen zu arbeiten. Offenbar wird es ihnen von ihren Eltern so beigebracht. Nicht ich muss was tun, schuld sind immer die Behörden!

  5. 10. Februar 2020
    11:42
    Berndt Suhl

    Wirklich komisch, wonach über Ausfall oder Nichtausfall von Schule in Braunschweig entschieden wird. Ist es nicht möglich eine gleiche Regelung für ganze Regionen in so einem Fall zu treffen. Da steigt doch keiner mehr durch und alle 5 Minuten neue Ausfälle und einige wieder nicht. Chaostage pur.

    Sabine: Es geht doch nicht um schaffen, sondern sicher zur Schule. Und kleine Kinder sind keine Erwachsene, was wir gerade alle bei dem schrecklichen und tragischen Straßenbahnunglück im Sigfriedviertel erfahren mussten. Hauptsache es passiert nicht noch etwas. Dann ist aber das Geschrei riesig und Verantwortliche werden gesucht. GERADE WIEDER WELTUNTERGANG DRAUSSEN. Na, dann viel Spaß Sabine.

  6. 10. Februar 2020
    11:48
    Reaktion

    @ Verantwortungsvoller Leser:
    Hoffentlich geht alles gut mit die Kinder. Früher gab es aber auch hitzefrei und schneefrei. Stimmt nicht, ich hatte auch oft frei (u.a. Winter 78/79) bei krassem Wetter. Ganz so war es also auch nicht.
    Meteoriten sind ein Top Beispiel, alle Achtung für dieses sachliche Statement.

  7. 10. Februar 2020
    11:52
    Oder etwa nicht?

    Warum sollte die Schule ausfallen?
    Die Eltern bringen doch Ihre lauffaulen Gören sowieso mit dem SUV oder ähnlichen stinkenden Blechkisten am liebsten bis ins Klassenzimmer!

  8. 10. Februar 2020
    11:55
    Normaler Bürger

    Meine Kinder sind heute Morgen in die Schule und KiTa gegangen. Ja, es war in der Nacht stürmisch, aber es war heute Morgen weit weg von gefährlich. Selbst nach letzter Nacht waren erstaunlich wenig Äste etc. auf der Straße. Ich verstehe die Aufregung nicht.

  9. 10. Februar 2020
    11:59
    Enibas

    Wenn die Schulen und Kindergärten geschlossen bleiben kommen mit 100 % Sicherheit die Aufreger jener Mütter, die Ihre Kinder nicht morgens abliefern können und völlig überfordert sind, sich selbst um den Nachwuchs zu kümmern.
    Man sieht, was auch immer gemacht wird, es ist auf jeden Fall falsch und man kann Aufreger drüber schreiben.
    Nur die Zeitung hat wieder etwas für ihr Werberahmenprogramm…

  10. 10. Februar 2020
    12:03
    Timo

    @Sabine und @Verantwortungsvoller Leser:
    Alles schön und gut, nur warum fällt an zig Schulen der Unterricht “witterungsbedingt aus”? Hat BS so wenig Bäume, deren Äste einem auf den Kopf fallen könnten?
    Warum wird für div. Kindertagesstädten empfohlen, die Kinder lieber Zuhause zu lassen?

  11. 10. Februar 2020
    13:06
    Echt jetzt ???

    Also ich habe es ganz normal zur Arbeit geschafft und vorher noch das Kind sogar zum Kindergarten gebracht. man bin ich verrückt oder ?Vielleicht sollte hier jemand mal mehr auf sein Bauchgefühl verlassen anstatt in Panik zu verfallen.

  12. 10. Februar 2020
    13:08
    sausewind

    Nur mal so nebenbei. Es war gar kein Orkan in Braunschweig.
    Es war eine Sturmlage mit maximal Stufe 11.

  13. 10. Februar 2020
    13:23
    Gebirgsschule im Tiefental

    Die Frage sollte nicht lauten, warum die Schulen in BS, PE GF nicht ausfällt, sondern vielmehr warum sie in H, HI, SZ und WOB ausfällt.
    Die Begründung sollte schon plausibel und nachvollziehbar sein. Wind ist keine Begründung, wenn die Schule nicht gerade in einer Schlucht an einem steilen Bergabhang liegt.
    Wenn kein Gebäudeschaden an der Schule vorliegt, bzw. Ausweichmöglichkeiten auf andere Gebäude existieren, gibt es auch keinen Grund die Schule ausfallen zu lassen!

  14. 10. Februar 2020
    14:55
    Elena Kalaschnikova

    Wie haben wir das bloß überlebt? Kein Smartphone, kein Mamataxi, keine Helikoptereltern usw.. Wir mussten sogar allein über viel befahrene Straßen zur Schule gehen.
    Was soll bloß aus den Kinderchen werden, wenn sie in der Schule verhätschelt und getätschelt werden und später im wahren (Berufs-)leben bei “Gefahrensituationen allein das Leben meistern müssen”. Dann fällt die Arbeit nicht aus, gibt es kein Mamataxi mehr, die Helikoptereltern sind nicht mehr “flugtauglich”.
    Nur was ist mit den Alltagsgefahren bei der Freizeitgestaltung, die auch nicht immer ungefährlich ist.

  15. 10. Februar 2020
    15:47
    W. Aldorf

    Künftig wird das Vorgehen umgedreht. Die Schulbehörde informiert jeden Morgen ausdrücklich, dass die Schule stattfindet. An allen anderen Tagen fällt die Schule aus. Wenn zum Beispiel Regen die Kleinen vom SUV zum Klassenzimmer nass zu machen droht, fällt der Unterricht aus.

  16. 10. Februar 2020
    15:53
    Verantwortungsvoller Leser

    @Reaktion: Dann war ich wohl immer in der falschen Schule / Stadt / Bundesland? Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es 1978 / 1979 Schneefrei für alle gab. Das Thema Hitzefrei wurde von den Lehrern mit den Worten “das ist ein Altbau, hier ist es kühl genug” wegdiskutiert. Klimaanlagen oder ähnliches in den Klassenzimmern, Fehlanzeige. Wenn es zu war, wurde der Unterricht draußen unter den Bäumen fortgefürt.
    Zum Thema Sachlichkeit, kann man den Aufreger auch nicht wirklich ernst nehmen, wenn jemand seine Kinder bei Wind (es gab noch nicht einmal Hagel oder Eisregen) zu Hause lassen will. Wer Angst hat, dass ihm ein Ast auf den Kopf fallen kann, hat auch Angst vor Meteoriteneinschlägen. Wenn der Schulweg durch den Wald führt, soll man halt einen anderen Weg nehmen. Aber es ist kein Grund, dass für alle Schulfrei sein muss.

  17. 10. Februar 2020
    16:06
    One fits all

    Es sollte eine regionale Reggelung geben. Entweder alle hin oder alle zu Hause. Egal, ob H, BS, WOB oder HE. Vielleicht war die Entscheidung in HI und SZ auch falsch?, oder ?

  18. 10. Februar 2020
    19:05
    Lena-Nele

    Es gibt eine Schulpflicht in Deutschland. Das heißt aber auch, dass die Kommunen den Unterricht anbieten MÜSSEN, wenn nicht sehr aussergewöhnliche Umstände dagegen sprechen,
    In Braunschweig jedenfalls war der etwas stärkere Wind, kein Grund, den Kindern den Unterricht vorzuenthalten.

    Wie das in anderen Bereichen der Region aussah, kann ich nicht beurteilen. das muß jede Gemeinde selbst prüfen.
    Die so oft angesprochen “german Angst”, die durch unsere Medien noch kräftig gefördert wird (Stichwort: “(Wetter)-Chaos”). kann und darf jedenfalls kein Grund für Unterrichtsausfall sein! Meine Kinder hatten jedenfalls keine Probleme, zur Schule und zurück zu gehen, die fanden das sogar spannend und aufregend und hatten was zu erzählen. Echtes Naturerlebnis!
    Wenn ich heute nicht zur Arbeit gegangen wäre wegen ein bischen Wind, hätte ich das nacharbeiten müssen oder es hätte mir gar eine Abmahnung eingebracht.

  19. 11. Februar 2020
    08:39
    Aufreger

    Große Teile der Kommentare zeugen davon, dass der Aufreger überhaupt nicht verstanden wurde oder nicht verstanden werden wollte. Auch, wenn der- oder diejenige offenbar auf der nicht-nützlich Taste eingeschlafen ist, ändert es nichts an dem Thema. Es ist zum Glück niemanden etwas passiert. Und NEIN: Es ging nicht um Helikoptereltern oder der allgemeinen Schulpflicht.
    Het noch mal jut gegangen, wie der Kölner sagt.
    Na dann, bis zum nächsten Sturm.

  20. 11. Februar 2020
    10:37
    Lena-Nele

    @Aufreger
    Es geht sehr wohl um “Helikoptereltern” und Schulpflicht und es geht auch um überzogene Forderungen von überbesorgten Müttern.
    Was Sie sicher nicht wissen, die Kommunen können beim Deutschen Wetterdienst exakte Wetterinformationen für den eigenen näheren Bereich in den nächsten Stunden abfragen, viel genauer als den Wetterbericht auf RTL (“Sturm-Chaos in ganz Deutschland, Orkan!!!!) oder die Katastrophen-Berichterstattung der BZ. Gehen Sie davon aus, dass sich die verantwortlichen Mitarbeiter im Rathaus keine Gedanken gemacht haben oder SIE und IHRE Kinder einfach nur ärgern wollten?
    Der Schulweg birgt jeden Tag Risiken, durch die Natur, andere Menschen, Mitschüler, Fahrradfahrer auf dem Gehweg, Straßenbahnen…
    Soll die Kommune nun Schulfrei ausrufen wenn Streaßenbahnen fahren, weil trauriger Weise ein Kind durch eine Straßenbahn zu Schaden gekommen ist?

  21. 12. Februar 2020
    19:02
    Leser

    @Verantwortungsvoller Leser

    In den 70ern gab es auch schulfrei! Ich erinnere an den Winter in dem SH im Schnee versank. Ich erinnere mich auch an Glatteis, da war der Sa auch schulfrei.

  22. 13. Februar 2020
    11:57
    Verantwortungsvoller Leser

    @Leser: Schön, dass sie in SH zu Hause bleiben durften. Aber hier ist keiner im Schnee versunken. Auch hielt sich das Glatteis immer in Grenzen, dass nicht alle Schüler pauschal zu Hause bleiben mussten. Sobald die Streudienste ihre Arbeit verrichteten konnten wir immer zur Schule gehen. Ggf. dann halt zur 2. oder 3. Stunde. Der Unterricht fand trotzdem statt.
    Aber was hat das mit dem Aufreger zu tun? Wir reden hier über Wind im Jahre 2020! Wer deswegen schon zu Hause bleiben will, wir immer wieder fiktive Gründe finden, von der Schule fernzubleiben. Schüler sind die Erwachsenen von morgen. Wie sollen sie dann jemals im Berufsleben klarkommen?

  23. 13. Februar 2020
    15:27
    ..

    @Verantwortungsvoller Leser: Du sprichst mir vollkommen aus der Seele. – Bei Wind und Wetter zu Hause bleiben, dass ist so wie die Aussage “Warum soll ich arbeiten, wenn ich später mal keine Rente kriege”. Und ein Auszubildender, der sich darüber aufregt, dass er täglich 5 km zur Arbeit fahren muss, was soll aus dieser Genersation werden?



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