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Verkehrs GmbH Nicht lösbar

05.08.2019, 13:11 | Gemeldet durch: Anonymer Nutzer

Ich bin blind und fahre regelmäßig von der Haltestelle Stadion zum John-F.-Kenedy-Platz. Öfter benutze ich auch den Bus 454 von der Haltestelle Weizenbleek zum Stadion. Da ja zurzeit am Wendenwehr eine Baustelle ist, verkehren auf der Strecke zum Rathaus Einsatzbusse. Die Ersatzhaltestelle befrindet sich am Statioon am Straßenrand. Dort muss auch der Bus 454 halten, damit die Fahrgäste in den Ersatzbus der Linie 1 umsteigen können. In den letzten zwei Wochen ist es jedoch schon zweimal vorgekommen, dass die 454 nicht an der Ersatzhaltestelle hielt, sondern an der regulären Haltestelle. Ich muss dann immer zzurücklaufen, was natürlich mit Zeitverlust verbunden ist. Heute Morgen habe ich dadurch den Bus der Linie 1 verpasst und kam zu spät zur Arbeit. Dazu regnete es auch noch. Es gibt and der Ersatzhaltestelle natürlich keine Überdachung. In beiden Fällen rief ich dann auch bei der Leitstelle an und man versprach mir, dass man die Fahrer nochmals darauf aufmerksam machen würde. Doch heute Morgen bestritt der Fahrer sogar, dass er an der Ersatzhaltestelle halten müsse. Ich kann ja noch laufen. Aber was ist mit älteren Leuten? Die Fahrer können doch nicht nach Lust und Laune halten wo es ihnen Spaß macht! Solange die Baumaßnahme noch andauert, werde ich mit der 454 nicht mehr fahren, auch nicht bei Regen Sturm usw. Ich kann den Fahrern auf dieser Linie nicht mehr trauen!

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11 Kommentare

  1. 05. August 2019
    14:03
    Charles Ingalls

    Das ist auf jeden Fall mehr als bedauerlich. Man gut, das alle anderen 31 Fahrten am Tag korrekt verlaufen waren :-)

  2. 05. August 2019
    14:56
    Haltestelle

    Das ist natürlich tragisch und auch ärgerlich zugleich.
    Die BSVG beschäftigt hunderte von Bus- und Tramfahrern. Sie alle sind Menschen und Menschen machen manchmal Fehler. Die verantwortlichen erklären regelmäßig den Fahrern den Verkehrsablauf am Stadion. Trotzdem lässt sich das Fehlverhalten einzelner nicht ausschließen.
    Die Frage bleibt jetzt, wie kann Alarm38 ihnen hier Abhilfe schaffen? Ein Artikel in der Zeitung wird nicht von jedem Fahrer gelesen. Als Fahrer können die Redakteure auch nicht einspringen. Ein Taxi können sie zur Not auch selbst rufen, falls sie wieder einmal Gefahr laufen zu spät zur Arbeit zu kommen.
    Folglich sehe ich diesen Aufreger als “nicht lösbar” an und werte ihn nur als Unmutsäußerung.
    Kleiner Tipp: Nehmen sie einen Bus früher. Da die 454 alle halbe Stunde verkehrt, haben sie genug Möglichkeiten und Zeiten einen folgenden Umsteigebus zu erreichen. Das Wetter dürfte ihnen aufgrund der Vorhersagen / aktueller Wetterbericht bekannt sein. Auch, dass die Ersatzhaltestelle keine oder keine ausreichende Unterstellmöglichkeit bietet ist ihnen bekannt. Daher ist eine, dem Wetter angepasste Kleidung, immer angebracht.

  3. 05. August 2019
    23:12
    Hans-Jürgen Thon

    Hallöchen,
    ich finde das nicht in Ordnung, wie mit dem Ärgerniss des Einreichers umgegangen wird. Er teilt hier eigentlich nur seinen Ärger mit und möchte verständnis ernten.
    Aber stattdessen werden ihm Ratschläge erteilt wie eher losgehen und Wetter gerechte Sachen anziehen. Wenn er zwei Stunden in warmer wasserdichter Kleidung eher losgeht, kann er gleich zur Arbeit gehen. Eigentlich könnte er auch den ganzen Tag zu Hause sitzen und ASI-TV sehen.
    Daumen hoch ihr seid Spitze!!!

  4. 06. August 2019
    11:40
    Haltestelle

    @Hans-Jürgen Thon: Nein, kann er nicht. Wenn sie den Aufreger noch einmal lesen, werden sie bemerken, dass er “blind” ist! Somit ist es ihm nicht möglich ASI-TV zu sehen.
    Ja, Es ist manchmal optimaler ein anderes Verkehrsmittel zu nutzen oder gleich zu Fuß zu gehen. Es steht jedem frei, welches Mittel er nimmt, oder im Rahmen seiner Möglichkeiten genommen wird. Ich habe auch nicht geschrieben, dass er 2 Stunden vorher losgehen soll.
    Ja, ich habe Verständnis für seinen Unmut gezeigt. (Siehe erster Satz vom 05.08. 14:56).
    Dafür, dass es regnet, kann keiner etwas. Dass Fahrer auch nur Menschen sind und manchmal Fehler machen ist auch verständlich. Kein Busfahrer hält absichtlich an einer falschen Stelle, nur weil er gesehen hat, dass der Melder gerade mitfährt. Alle Passagiere des Busses sind von dem Fehler betroffen und mussten den Umweg nehmen. Wer mit dem ÖPNV fährt, muss Störungen mit einplanen.
    Dass er den Fahrern “Willkür” vorwirft ist auch nicht die feine Art. Dass er den Busfahrern nicht mehr traut, ist sein persönliches empfinden. Vertrauen können wir ihm hier auch nicht einreden. Vertrauen muss man gewinnen und das dauert nun einmal. Bis dahin ist die Umleitungsmaßnahme längst zu ende.
    Was sollen wir hier jetzt für den Melder tun? Ihn anlügen: “Alles wird besser”?
    Um ehrlich zu sein, zweifle ich sogar etwas an dem Wahrheitsgehalt dieser Meldung. Wenn er blind, dann hat er ein Handicap und kann sich nur eingeschränkt fortbewegen. In seiner Meldung betont er, dass es auch ältere Leute gibt, die nicht so gut laufen können. Also sind seine Einschränkungen gar nicht so gravierend, dass es zu Zeitverzögerungen bei der Straßenüberquerung kommen kann. Außerdem warten die Ersatzbusse, bis die Passagiere aus den Zubringerbussen umgestiegen sind. Erst recht, wenn der Fahrer bemerkt, dass der Kollege an der falschen Bucht gehalten hat.
    Meiner Meinung nach nur wieder eine Behördenschelte gegen die BSVG!

  5. 06. August 2019
    11:55
    Uwe Ehms

    Da möchte also der Melder Verständnis haben? Oder geht es um Mitleid? Der Anfang mit “Ich bin blind…” hat doch mit dem eigentliche Aufreger nicht das Geringste zu tun! Auch Sehende oder Menschen mit anderen Einschränkungen werden von verlegten Haltestellen betroffen, auch diese Menschen werden bei Regen nass, auch diese bekommen von Fahrern oder der Leidstelle falsche Auskünfte.
    Als Blinder hat der Melder anderen gegenüber sogar den Vorteil, dass eine sehende Begleitperson kostenlos mitfahren kann und ihn auch sicher von einer Haltestelle zur anderen begleiten und bei Regen sogar den Regenschirm sicher nutzen kann. Wenn dann der Bus mal weg ist, ist diese Person dann immer noch als Gesprächspartner da.

  6. 06. August 2019
    14:27
    Hans-Jürgen Thon

    Okay, gute Antwort ….

  7. 06. August 2019
    18:55
    Sebastian

    In Sprache und Stil erinnert dieser Aufreger doch sehr an das “Mitglied der freiwillligen Feuerwehr und persönlichen Freund des Ortsbürgermeisters”. Auch von diesem wurde mit schwachen Behauptungen und Argumenten immer wieder versucht, Busfahrer und Straßenbahnfahrer in schlechtem Licht darzustellen, diese wie auch hier als Lügner und unfähig hinzustellen, wie auch hier wieder. Jetzt also “blind”, was mit dem Rest des Aufregers nichts zu tun hat.
    Liebe kontrollierende Redakteure, manchmal wäre etwas mehr Aufmerksamkeit und Mitdenken vor dem Freischalten von Aufregern angebracht.

  8. 07. August 2019
    08:08
    Dienstausweisbesitzer

    @Sebastian
    sehe ich ganz genauso, volle Zustimmung.

  9. 07. August 2019
    09:50
    Haltestelle

    @Sebastian: Wenn sie mit ihrer Vermutung recht haben, dann ist das aber ein ganz schlechter Scherz des BF. Niemand sollte unter dem Vorwand einer vermeintlichen Behinderung oder Krankheit ein Medium für seine Machenschaften missbrauchen. Solche Äußerungen oder Späße stellen Menschen mit echten Behinderungen oder Krankheiten ins Negative Licht.
    Ich kann nur hoffen, dass die Redaktion der Sache nachgeht und den BF dann auch zur Rede stellt. Ggf. sogar Anzeige erstatten. Denn so entsteht dem BZV und der BSVG ein immenser Imageschaden. Es werden jetzt Fahrer verdächtigt sich gegenüber einem Blinden falsch verhalten zu haben. Ggf. bekommen diese auch beruflichen Konsequenzen zu spüren, obwohl alles nur gelogen war.

  10. 07. August 2019
    16:50
    Dennis Hausmann

    Ich habe mal das Telefon bemüht und bei der Verkehrs GmbH in Braunschweig angerufen (etwas was eigentlich die Redaktion bei solch zweifelhaften Aufregern tun sollte).
    Dort seit keine Beschwerde in der genannten Art bekannt, man wollte aber im Betrieb und bei den Fahrern nachfragen. Heute erhielt ich einen Rückruf, dass zu den genannten Anschuldigungen nichts vorliege.
    Der Verdacht, dass Alarm38 und die Redakteure mal wieder zu Verleumdungen der Fahrer mißbraucht werden sollen, liegt also nahe.

  11. 09. August 2019
    10:41
    Seit 26 Jahren Busfahrer

    Aha, also ein Fake, mal wieder zu Lasten der Busfahrer und des Unternehmens.
    Wir Fahrer bringen Sie tagtäglich sicher an Ihr Ziel und uns macht der Job überwiegend Spaß, obwohl er nicht immer leicht ist. Wir wissen das Sie als Fahrgäste unsere Kunden sind, ohne die unsere Firma uns nicht das Gehalt bezahlen kann. Deshalb behandeln wir Sie so gut wir können!
    Warum müssen wir hier solche Verleumdungen hinnehmen (nicht zum ersten Mal). Warum lassen das die Redakteure wieder zu?



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