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Verkehrsmengenkarte 2016 Nicht lösbar

Platz der Deutschen Einheit 1, 38100 Braunschweig, Deutschland (52.264264,10.525213)
13.04.2018, 17:39 | Gemeldet durch: Anonymer Nutzer

Heute veröffentlicht die Stadtverwaltung ihre neue Verkehrsmengenkarte, aber wenn man genauer liest, wurden nur Autos gezählt/simuliert und die Verkehrsmenge aller anderen Verkehrsteilnehmer ignoriert. Wie entäuschend! Für unsere Zukunft sehe ich schwarz, so wird Braunschweig noch lange zu den Ewiggestrigen gehören.

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18 Kommentare

  1. 13. April 2018
    18:48
    Karlchen (zukunftsorientiert)

    Braunschweig ist eine Autostadt!
    Diese Aussage des ehemaligen OB Hoffmann gilt aufgrund der vielen Autolobbyisten noch heute in BS. Trotz Förderprogrammen für alternative Verkehrsmittel und der angekündigten “Verkehrswende”, hinkt man deutlich hinter anderen Städten hinterher. Zu hoch ist der Einfluss, den ein betrügerischer Autogroßkonzern auch in BS noch hat.
    Wirklich mal den Mut haben, ein Zeichen für die Zukunft zu setzen, das fehlt in BS.
    Autofreie Innenstadt, zum Beispiel, wäre ein solches zukunftsorientiertes Zeichen!

  2. 13. April 2018
    20:03
    micky

    Du Armer!

  3. 14. April 2018
    10:20
    Waltraud

    Ich bin nicht maßgebend und denke auch, dass die Stadt Braunschweig inkl. ihrer Angestellten und inkl. dem OB einen ganz schön schweren Job leisten muss. Es gibt viele Interessen, die man kaum vereinigen kann. Aber ich würde Folgendes machen: Rings um die Stadt und teilweise in der Stadt gut erreichbare einfache Parkplätze für alle Pendler und Besucher schaffen. Park and ride ist schon ein guter Anfang, aber zu wenig und zu teuer. Und dann würde ich den ÖPNV von diesen Parkplätzen aus TOP bedienen. Mindestens alle zwanzig Minuten Busse in mehrere Bereiche der Innenstadt. Und das kostengünstig. Dazu ein Rad- und E-bike-Verleih für Jüngere an jedem Parkplatz. Dann gäbe es sinnvolle Alternativen zum PKW in der Stadt. So ist das alles unausgegoren und führt entweder nur zum Frust der Nicht-Auto-Fahrer oder zum Frust der Geschäftsleute, weil andere Einkaufsmöglichkeiten verstärkt genutzt werden.

  4. 16. April 2018
    09:53
    Carsten

    Unsinnige Idee, weil:
    Wer schon im Auto sitzt, wird nicht in den ÖPNV umsteigen
    Wo sollen die vielen Pendler-Parkplätze herkommen bei den Grundstückspreisen? Sie wollen Parkplätze statt Wohnungen bauen und Pendler subventionieren, die sich ein günstiges Häuschen auf dem Lande gebaut haben und Steuerzahler sollen denen die kostenlosen Dauer-parkplätze subventionieren??
    Es ist eine nicht tot zu kriegende Legende, dass die Umsätze der Geschäfte in BS wegen fehlender Parkplätze zurückgehen. Die Umsätze gehen zurück, weil Fachberatung faktisch nicht existiert, falsche oder Waren von mäßiger Qualität angeboten werden (fehlende Markt-analyse, Fast-Food-Gastronomie in BS) und im Internet eine viel größere Auswahl und günstigere Preisen angeboten werden.

  5. 16. April 2018
    10:09
    Verkehrszähler

    Ich verstehe den Aufreger nicht! Radfahrer wurden doch auch gezählt und eingezeichnet (siehe grüne Linie). Wenn mehr als 2.000 Fahrzeuge einer Fahrzeuggattung pro Tag eine Straße nutzen wird das auch zusätzlich durch eine Zahl kenntlich gemacht.
    Also wo ist das Problem?

  6. 16. April 2018
    10:37
    Kunde

    @Carsten: Nur zum Teil richtig! „Wer schon Auto sitzt, wird nicht … umsteigen „ Hier muss man unterscheiden, woher kommen die Leute, was ist der Grund der Fahrt und wo wollen sie hin? Für Personen, aus dem näheren Umfeld (Stadtrand) lohnt es sich in der Tat nicht umzusteigen. Für Personen, die von weiter weg kommen lassen sicherlich gerne ihr Fahrzeug VOR den Toren der Stadt stehen, wenn sie hierdurch entscheidende Zeitvorteile genießen. Nur mit einer 30 Minuten Taktung und einer Bus/Bahn Anbindung die noch alle möglichen Ortschaften und Haltestellen abklappert wird das nichts. Hinzu kommt noch der Grund: Wenn sie vorhaben Waren zu befördern, also zum Beispiel größere Einkäufe tätigen wollen, dann benötigen sie schon ihr Fahrzeug möglich dicht vor Ort. Keiner möchte den ganzen Tag die vielen Tüten schleppen oder seinen Flachbild-TV in einem überfüllten Bus transportieren. Und genau das beobachten die Händler in den Innenstädten. Wenn Parkplätze vor den Geschäften entfallen, wandern auch die Kunden ab. Günstig gelegene Parkplätze vor / zu einem Geschäft ist auch ein Service für den Kunden. Wenn dieser Service wegfällt gibt es einen Grund weniger dieses Geschäft zu besuchen. Stellen sie sich vor, die großen Supermärkte hätten keine Parkplätze. Wer würde denn dort noch einkaufen?
    Dass die Leute im Internet kaufen, ist nur ihre Alternative. Auch im Internet hat man kaum Beratung oder sonstigen Service.
    Und noch etwas: Wer behauptet, dass Häuschen auf dem Lande günstig sind? Die Immobilienpreise sind auch außerhalb stark gestiegen (Angebot und Nachfrage). Das Problem ist, wenn jemand eine Immobilie besitzen möchte und auch das Geld dazu hat, hat er oft keine andere Möglichkeit als sich außerhalb umzusehen, da es im Innerstädtischen Bereich nichts gibt, was er erwerben kann.

  7. 16. April 2018
    12:04
    KFZ-Belastung vs. Radwegpflicht

    Bei vielen Straßen fragt man sich anhand der geringen Anzahl von KFZ, wie dort die Benutzungspflicht der Radwege zustande kommen soll …

  8. 16. April 2018
    13:54
    Redakteur Henning Noske

    Lieber Leser, vielen Dank für Ihren Aufreger. Wir werden ihn der Stadt Braunschweig als Anregung für die nächste Verkehrsmengenkarte zur Verfügung stellen. Mit freundlichen Grüßen, Ihre Lokalredaktion.

  9. 16. April 2018
    14:27
    Strampelheini

    Die Radwegebenutzungspflicht, die u.a. von der Verkehrsbehörde der Stadt BS festgelegt wird, sollte überall im Stadtgebiet aufgehoben werden. Also alle dementsprechenden Verkehrszeichen abbauen und dem Fahrradfahrer überlassen ob er auf der Fahrbahn oder dem Radweg fährt.
    StVO:
    Fahrräder sind Fahrzeuge und gehören auf die Fahrbahn!

  10. 16. April 2018
    14:41
    Wer braucht denn soetwas?

    Wozu eine amtliche Karte, für das gesamte Stadtgebiet, für weitere Verkehrsteilnehmer? Die Verkehrsmengenkarte dient dazu, Planern einen groben Überblick zu verschaffen, wie viele Fahrzeuge (meist PKW / LKW) eine Straße Nutzen. Hieraus lässt sich ermitteln, ob eine Straße weitere Verkehrsmengen aufnehmen kann oder ob sie weiter ausgebaut werden muss. Auch bei Umleitungen hilft es, festzustellen ob andere Straßen noch Kapazitäten haben oder weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen. Im Bedarfsfall wird auch eine neue Zählung vorgenommen um aktuelle Daten zu erhalten.
    Die Karte zeigt z. B. auch, für wie viele Fahrzeuge Ersatzstraßen geschaffen werden müssen wenn man die (wie hier im Forum) geforderte Autofreie Innenstadt realisieren möchte. Die Fahrzeuge verschwinden ja nicht, sondern nutzen dann nur andere Wege.
    Besteht ein solcher Bedarf auch für Radfahrer und Fußgänger? Gibt es Straßen / Radwege oder Fußwege, die aufgrund ihrer Benutzerfrequenz an den Rand der Belastbarkeit geraten sind, so dass Bedarf für Erweiterungen besteht? Spielt es eine entscheidende Rolle, ob ein Weg von 30 oder 80 Radfahrern / Fußgängern täglich genutzt wird?
    Es wird schwierig sein, eine solche Karte zu erfassen, da die Benutzung je nach Jahreszeit und Wetterlage sehr stark schwankt. Wenn eine Baumaßnahme geplant ist, die eine Umleitung erfordert, wo größere Verkehrsmengen gebündelt zu erwarten sind, wird es einfacher sein, vorher eine gezielte Zählung für das betroffene Gebiet vorzunehmen. Das ist besser als irgendwelche Werte aus der Vergangenheit heranzuziehen, die nicht mehr aktuell sind.
    Eine solche Karte könnte nur dazu dienen, um aufzuzeigen, dass für Fußgänger und Radfahrer keine besonderen Baumaßnahmen erforderlich sind, da die vorhandenen Kapazitäten mehr als ausreichend sind. Ansonsten sehe ich eine amtliche Karte für weitere Verkehrsteilnehmer nur als Spielerei ohne wirtschaftlichen Nutzen.

  11. 17. April 2018
    07:15
    Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt

    @Strampelheini
    Du vergisst aber immer zu erwähnen, dass dies nur gilt, wenn kein benutzungspflichtiger Radweg vorhanden ist.

  12. 17. April 2018
    08:34
    Strampelheini

    @Über mir
    Oh, oh!
    Typisches Eigentor!
    Bitte Kommentar vom16.4., 13::54 Uhr nochmal genau durchlesen!
    Und, versuchen zu verstehen!
    Schönen Tag noch!

  13. 17. April 2018
    12:29
    Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt

    @Strampelheini
    Habe mir den erwähnten Beitrag von Herrn Noske durchgelesen, kann aber keinen Zusammenhang mit Deinem Text herstellen.

  14. 17. April 2018
    13:28
    Strampelheini

    Sorry, leider einen Kommentar zu weit geklickt!
    Richtig ist: 16.04. , 14:27 Uhr
    Im übrigen ist allgemmein bekannt, und auch von mir schon unzählge Male erwähnt worden, dass bei VZ237,VZ240 und VZ241 Radwegebenutzungspflicht besteht. Und das ergibt sich auch sehr eindeutig aus meinem Kommentar.
    Leider ist es in der Praxis so, dass Autofahrer die entsprechende StVO nicht kennen oder nicht kennen wollen, und daher mit wilden Hupereien den Strafbestand der Nötigung erfüllen!
    Aber warum Sie mich duzen, verstehe ich nicht!

  15. 17. April 2018
    13:59
    Strampelheini

    Ich verstehe übrigens vieles nicht.

  16. 17. April 2018
    14:32
    egal

    Das ist uns auch schon aufgefallen…

  17. 18. April 2018
    12:47
    Strampelheini (auch für die autofreie Innenstadt!)

    Am besten wäre es, wenn in allernächster Zukunft an den Innenstadtstraßen eine “0” auf der Verkehrsmengenkarte für KFZ erscheint!

  18. 19. April 2018
    08:08
    Für eine Strampelheinifreie Innenstadt

    Nö!



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