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Wie bewältige ich dieses Hindernis Nicht begonnen

Wie bewältige ich dieses Hindernis
Nordstraße 41, 38106 Braunschweig, Deutschland (52.2771462,10.529826400000047)
12.07.2018, 07:11 | Gemeldet durch: Anonymer Nutzer

Als Rolli Fahrer werde ich von Ärzten und der Krankenkasse zur Eigenverantwortung animiert – gezwungen.
Ein Arztbesuch per Taxi wird nicht gezahlt.
Leute, wie schaffen andere diese Dinge?
Meinen allergrößten Respekt bekomme ich bei jedem Ausflug, gegenüber Menschen, die auf den Rolli lebenslänglich angewiesen sind.
Bürgersteige werden zugeparkt, Hindernisse wie diese, ohne Worte. Wie schaffen andere ihren Alltag ohne Begleitperson?
GEHENDE nehmt mehr Rücksicht auf uns Rolli Fahrer.

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5 Kommentare

  1. 12. Juli 2018
    09:45
    Passt!

    Normalerweise würde ich sagen, dieser Aufreger ist ein Fake und sie sind kein Rolli-Fahrer.
    Aber ich erlaube mir trotzdem mal eine ernst gemeinte Frage: Wie breit ist ihr Rollstuhl?
    Ein Standard-Rollstuhl passt locker durch eine Standard-Zimmertür. Diese hat eine lichte Breite von 86 cm. Auf dem Bild lässt sich erkennen, dass die Überführung rund ein Meter breit ist. Demnach sollten sie da durchkommen. Es sei denn, ihr Rollstuhl hat Sondermaße. Aber dann haben sie nicht nur hier ein Problem, sondern auch an vielen anderen Stellen im Alltag.
    Und wenn ihr Arzt sie zur „Eigenverantwortung“ aufruft, beinhaltet es auch Lösungen für Probleme zu finden. Nur so als Beispiel, wenn die Stelle bekannt ist, suchen sie sich eine andere Strecke, wechseln sie rechtzeitig die Straßenseite etc. Lassen sie sich durch erfahrene Rollstuhlfahrer beraten, wie sie mit solchen Situationen (Alltagsproblemen) umgehen. Sie werden erstaunt sein, wie kreativ viele Rollstuhlfahrer sind.
    Außerdem: Das sieht mir nicht nach einer Dauerbaustelle aus. Daher kann man davon ausgehen, dass das Loch in wenigen Tagen wieder geschlossen sein wird. Es ist somit keinen Aufreger wert. Bevor die Redaktion hier eine Antwort erhält und veröffentlicht, ist die Baustelle längst wieder weg.

  2. 12. Juli 2018
    10:01
    nicht barrierefrei

    Diese Baustellenbrücken sind doch seit Jahrzehnten standardisiert. Komisch, dass die mangelnde Barrierefreiheit jetzt erst jemandem auffällt.

  3. 12. Juli 2018
    13:39
    Rolli Fahrer auf Zeit

    @Passt
    Ja ich bin ein Rolli Fahrer auf Zeit, durch eine OP.
    Deshalb sehe ich die Welt nun sitzend und in Überlänge.
    Letztens als Radfahrer habe ich mir über diese Kleinigkeiten keine Gedanken gemacht.
    Am Ring wollte ich durch den Lärm nicht gehen/schieben, darum habe ich die Querstraßen genutzt und orientiere mich neu.
    Und darauf warten, bis die Baustelle entfernt wurde, tut mir leid, übernachten möchte ich nicht in der Öffentlichkeit.
    Die Ampel Nordstraße/Brucknerstraße ist durch die Gossen eine weitere Herausforderung ohne Begleitung.
    Wie oft sind die Bürgersteige rund, das man das Gefühl hat, auf die Straße zu rollen. Das Gegenlenken muss erstmal gelernt werden.
    Übrigens, in die Tramino passe ich durch meine Überlänge nicht auf den Rollstuhlplatz. Auch der Fahrstuhl zu meiner Krankenkasse ist zu kurz.
    Diese Plätze sind nur für sitzende Rolli Fahrer mit angewinkeltem Bein.
    Also mal bitte halblang. Ich bezeichne es als Abenteuerurlaub in der City.
    Aber Hochachtung an alle Rolli Fahrer, die alleine mit einem Kassenmodell ihr Umfeld erkunden müssen.

  4. 12. Juli 2018
    13:39
    kann es nicht mehr hören.

    @ . Passt,
    ich staune immer wieder und sogar nun öfter das sich einige hier mit ihren erkenntnissen, ihrem glauben und auch sehr utopischen hinwisen oder sogar empfehlungen sich für andere aus lassen. es müssen doch schön fast selbst ernannte erkenner und schlaumeier der gehobenen sorte sei.
    möge sich ein jeder an seine eigene nase fassen.

  5. 12. Juli 2018
    14:17
    Passt!

    @Rolli Fahrer auf Zeit: Es ist schon komisch, oben unter „Anonymer Nutzer“ Posten und hier in der Lage sein, sich einen Namen auszudenken und dann zu behaupten, man sei der Melder. Aber gut, gehen wir davon aus, sie sind es.
    Ich entnehme ihren Worten, sie haben kein Standardrollstuhl. Zumindest was die Länge angeht. Sie sind unerfahren mit dem Umgang, da sie ihren Rollstuhl erst neu haben. Und sie werden ihn nicht ewig haben, daher sind sie auch nicht bereit, sich Erfahrungen des Alltags anzueignen, bzw. von erfahrenen Rollstuhlfahrern Ratschläge entgegenzunehmen.
    Auf meine Frage, wie breit ihr Rollstuhl ist, haben sie nicht geantwortet. Stattdessen klagen sie über weitere Stellen, wo sie Probleme haben (Tramino, Fahrstuhl etc.). Sie sind nicht bereit, die breiten Wege über den Ring zu benutzen (wegen des Lärms) und bevorzugen lieber die Seitenstraßen. Wohlwissend, dass diese oft schmal und verwinkelt sind. Und anschließend beschweren sie sich noch darüber. Dieses Verhalten ist für mich total unverständlich.
    Sie sagen selbst, das Gegenlenken muss erst einmal gelernt sein. Sie benutzen demzufolge ein Gefährt, welches sie im öffentlichen Verkehrsraum nicht richtig beherrschen und geben anderen die Schuld. Die Straßen sind schon sehr lange in dieser Form. Und für Rollstühle in Sonderbauweise, welche es nur sehr wenige gibt, kann nicht immer und überall Rücksicht genommen werden. Es werden jetzt nicht alle Straßen, Straßenbahnen und Fahrstühle für sie umgebaut werden.
    Ich habe übrigens immer noch Zweifel, ob sie wirklich ein richtiger Rollstuhlfahrer sind. Da diese sich oft mit ihrer Situation abfinden und selbst nach Lösungen suchen. Und wenn sie nur vorrübergehend auf einen Rollstuhl angewiesen sind, wissen sie, dass die Situation nicht von Dauer ist und würden sich auch nicht die Mühe machen hier in diesem Portal einen Aufreger daraus zu machen.
    Ich wünsche ihnen trotzdem noch eine gute Besserung, aber eine Lösung wird es für ihr Problem nicht geben.



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